Mittwoch, 14. September 2011, 17:10 Uhr

"Alin Coen Band" startet beim "Bundesvision Song Contest“

Berlin. „Einer will immer mehr“: Nach dem Erfolg ihrer Debütplatte „Wer bist du?“ (2010) legt die Alin Coen Band sechs Songs nach. Die EP erscheint am 16. September. Im gleichen Monat vertritt das Folk-Pop-Quartett aus Weimar das Bundesland Thüringen beim „Bundesvision Song Contest“ von Stefan Raab. Ihr Song: die Single „Ich war hier“. Ein aufregender Herbst also für die bewegenden Musiker.

Wenn Alin Coen singt, dann wird es still. Eine magische Stille ist das, und als Zuhörer bleibt einem nur das Staunen. Staunen über die Zerbrechlichkeit in der Stimme, die dem zauberhaften Folk-Pop der zierlichen Sängerin das Spezielle verleiht. Eine Emotionalität, die unbedingt berührend ist. Und in ihrer Intensität an den Kollegen Philipp Poisel erinnert, mit dem Alin Coen bereits auf Tour war – und begeisterte.

Längst ist es nicht mehr ruhig um die 29-Jährige, die seit 2007 als Alin Coen Band für Aufmerksamkeit sorgt und sich mit dem Debütalbum „Wer bist du?“ (2010) einen festen Platz in der deutschsprachigen Singer-Songwriter-Szene erspielt hat. „Es bewegt sich stetig vorwärts“, sagt die Musikerin, die seit drei Jahren immer mehr Leute auf ihren Tourneen erreicht und im April dieses Jahres den Deutschen Musikautorenpreis der Gema verliehen bekam.

„Da war ich überrascht“, sagt die Autodidaktin, die seit etwa zehn Jahren Lieder zur Gitarre schreibt. „Dennoch fühlt sich die Entwicklung um die Band noch ganz gesund an“, freut sie sich.

Vor allem die musikalische Entwicklung liegt ihr am Herzen. „Wir haben uns als Band keinen Zielpunkt gesetzt – Hauptsache, es bleibt interessant.“ Für das für 2012 geplante zweite Album kündigt sie schon jetzt eine neue Richtung an, das Material speise sich „komplett aus Band-Jams“. Aber vorerst geht es um die EP. „Einer will immer mehr“ erscheint am Freitag, wie schon das Debüt auf dem eigenen Label „Pflanz einen Baum“.