Mittwoch, 14. September 2011, 16:26 Uhr

Jetzt spricht Gerard Depardieu über Pinkel-Drama im Flugzeug

Los Angeles. Gerard Depardieu äußert sich erstmals zu seinem Pipi-Malheur. Der französische Schauspieler schockierte vergangenen Monat seine Mitreisenden, als er mitten in einem vollbesetzten Flugzeug im Gang in eine Flasche urinierte. Zuvor war ihm in dem startklaren Flugzeug verboten worden, auf die Toilette zu gehen.

Er sei kein “Monster” und habe einfach nur “pinkeln” müssen, äußert sich der Star jetzt zu dem Zwischenfall. “Ich sagte: ‘Madame, ich muss pinkeln. Ich bin nicht krank, ich bin kein Terrorist, ich möchte einfach nur pinkeln'”, lässt er die Situation Revue passieren, in der er sich schließlich in eine Flasche erleichterte.

Er erklärt: “Ah, das war so wunderbar. Ich bin kein Monster, sondern nur ein Mann, der pinkeln muss. Vielleicht hatte die Flugbegleiterin einen Nervenzusammenbruch. Ich kann nicht verstehen, weshalb sie die Tür blockierte. Ich sagte noch: ‘Keine Sorge, ich werde hinterher sauber machen.'”

Der Star, der darauf besteht, dass nicht etwa Alkohol der Grund für das Wildpinkeln war, und macht die Flasche dafür verantwortlich, dass der Flugzeugboden ruiniert wurde. In einer Show auf CNN erklärt er dem Talkmaster Anderson Cooper, der neuen Oprah Winfrey des US-Fernsehens: “Die Flasche war viel zu klein. Ich bin ein Elefant.”

Cooper behauptete daraufhin, er habe sein Publikum bereits mit leeren Wasserflaschen ausgestattet, falls es sich während seiner Show erleichtern müsse und würde auch eine für den Star aufbewahren. Sollte dieser ihn in seiner Sendung besuchen, sei damit vorgesorgt, witzelt er. Daraufhin hob Depardieu, der via Live-Übertragung zugeschaltet war, einen riesigen Wasserkanister hoch und scherzte: “Das wird nicht reichen.” (Bang)

Fotos: wenn.com