Mittwoch, 14. September 2011, 15:50 Uhr

Start am Freitag: Motsi Mabuse freut sich auf "Das Supertalent"

Köln. Die Suche nach dem ‘Supertalent 2011’ mit der neuen Jury aus Dieter Bohlen, Sylvie van der Vaart und Motsi Mabuse beginnt am Freitag, 16. September und Samstag, 17. September, jeweils 20.15 Uhr. Mit einem neuen Bewerberrekord von 42.000 Kandidaten und der neuen Jury aus Dieter Bohlen, Sylvie van der Vaart und Motsi Mabuse geht die Erfolgshowreihe in die fünfte Runde.

Die Jury bekommt in den Castingshows die verrücktesten, begabtesten und aufregendsten Talente zu sehen und entscheidet über Top oder Flop, bis in den großen Liveshows dann die Zuschauer ihr Supertalent 2011 wählen. Daniel Hartwich und Marco Schreyl moderieren die große Talentsuche.

Neu dabei in der Jury neben Erfolgsproduzent Dieter Bohlen und Moderatorin Sylvie van der Vaart ist Motsi Mabuse, Deutsche Meisterin in lateinamerikanischen Tänzen, Werterichterin, Choreografin und Energiebündel aus der letzten “Let‘s Dance”-Jury.

Motsi, wie fühlst du dich in der Jury von ‘Das Supertalent’?
Motsi Mabuse: Es macht sehr viel Spaß. Es ist natürlich ein bisschen anders als ‘Let’s Dance’, wo ich vorher in der Jury saß. Das Supertalent ist viel interessanter und aufregender, weil man verschiedene Kandidaten sieht, man weiß nie, was einen als nächstes auf der Bühne erwartet.

Und wie sind deine neuen Kollegen?
Motsi: Wir verstehen uns alle sehr gut. Ich finde, dass wir uns gut ergänzen. Es herrscht nur positive Energie um uns rum.

Dieter ist ja jetzt der Hahn im Korb mit zwei Frauen. Wie fühlt er sich?
Motsi: Ich glaube, er fühlt sich sehr wohl. Wir gehen ja nicht mit Frauenpower gegen ihn vor. Wir arbeiten zusammen, und ich finde es auch sehr wichtig, wenn wir einen Ausgleich haben. Denn ein Mann sieht die Sache aus einer anderen Perspektive. Und wir beide sind auch zwei Frauen, die auf unterschiedliche Dinge achten.

Welche Talente gefallen dir am besten?
Motsi: Bis jetzt gefällt mir natürlich wirklich, wenn Leute tanzen. Und ich lache unglaublich gerne – am schönsten ist es, wenn man überrascht wird und etwas sieht, was man vorher noch nie in seinem Leben gesehen hat. Aber ich finde es auch toll, wenn Kandidaten singen, weil es einen berührt und man ein Gefühl für das hat, was dieser Mensch in dem Moment des Singens spürt.

Kannst du selber singen?
Motsi: Alleine in der Dusche. Aber das will ja keiner hören (lacht).

Was hast du sonst so für Talente außer dem Tanzen?
Motsi: Außer tanzen? Weiß ich nicht. Das muss ich noch entdecken.

Wie hast du dein Talent zum Tanzen entdeckt? Seit wann tanzt du?
Motsi: Ich tanze seit einer Ewigkeit. Ich habe schon immer getanzt. Das liegt in meiner Natur. Ich bin aufgestanden, bin gelaufen und habe getanzt. Ich habe Zuhause auch irgendwie ohne gelernte Schritte getanzt. Da hat meine Mutter mich so ein bisschen rangeführt, indem sie sagte: ‘Ok, du sollst etwa in diese Richtung tanzen. Du musst das so und so machen.’

Du tanzt aber auch noch weiterhin aktiv?
Motsi: Ja, mit meinem Tanzpartner. Das ist mein anderer Beruf, den ich auch noch nicht so schnell aufgeben möchte. Ich bin jetzt zurzeit mit zwei Sachen beschäftigt, aber ich denke, das ist auch ein ganz guter Ausgleich. Denn anstatt morgens um 7 Uhr ins Fitnessstudio zu gehen oder zu joggen, gehe ich halt tanzen.

Was für ein Supertalent würdest du dir für die neue Staffel wünschen?
Motsi: Ich würde mir ein Supertalent wünschen, das alles hat. Das sich bewegt, das singen kann und das einfach ein Multitalent ist. Eines, das schauspielern kann, singen und tanzen. Wichtig ist, dass wir das Gefühl haben, dass wir den Besten, den Unterhaltsamsten, den Emotionalsten gefunden haben.

Worauf achtest du besonders bei den Talenten?
Motsi: Für mich ist es wichtig, dass die Leute das von innen ausstrahlen. Man muss das als Zuschauer verstehen. Wir in der Jury sind ja auch nur Zuschauer, die das beurteilen, was wir sehen. Und wir müssen auch spüren, dass das ernst und nicht gekünstelt ist. Und dass wir wirklich diese Leidenschaft spüren für das Talent.

Und wie würdest du deine Rolle in der Jury definieren im Vergleich zu den beiden Jurykollegen?
Motsi: Die beiden haben natürlich einen Vorteil, da sie das schon länger machen. Ich habe dagegen den Vorteil, dass ich ganz neu und frisch bin. Ich bin aufgeregt und gespannt und sehe alles noch mit anderen Augen. Deswegen bringe ich auch sehr viel Motivation mit. Da ich auch Tänzerin und in diesem Sinne Künstlerin bin, weiß ich, wie die Kandidaten sich fühlen und kann nachempfinden, wenn sie unsicher sind. Und ich denke, das ist auch mein Vorteil, da ich Erfahrungen aus einem anderen Bereich mitbringe.

Hast du vorher “Das Supertalent” geguckt?
Motsi: Ja, ich habe es geschaut – von der ersten Staffel an. Das hat mir sehr, sehr gut gefallen. Ich finde, die Show ist großartig. Es gibt sehr selten Shows, die man mit der ganzen Familie schauen kann, also mit Kindern, Opa und Oma. Es ist Unterhaltung pur. Alle Menschen können miteinander feiern. Ich finde, wenn jemand ein großes Talent hat, kann man ihn nur dafür bewundern. Denn insgeheim wünschen wir uns alle etwas Besonderes zu können. Und deswegen schaue ich die Sendung und finde sie großartig.

Da sind ja einige Talente dabei, wo man sich fragt: Was treibt die dahin? Was glaubst du, was die da auf der Bühne wollen?
Motsi: Ja, es ist Wahnsinn. Ich finde auch, dass viele Leute, die ein unglaublich großes Talent haben, sehr sensibel und unsicher sind. Und es gibt andererseits auch Menschen ohne Talent, die sehr selbstbewusst sind und da rein gehen und einfach nur Quatsch machen. Das ist für mich ein Weltwunder. Das habe ich noch nie verstanden. Aber es ist toll und macht Spaß anzuschauen.

Interview und Fotos: RTL, RTL/Stefan Gregorowius