Freitag, 16. September 2011, 9:04 Uhr

Brad Pitt: Ehe mit Jennifer Aniston war nur schöner Schein

Los Angeles. Brad Pitt macht seine Ehe mit Jennifer Aniston für den Tiefpunkt seines Lebens verantwortlich. Wie er im Interview mit dem ‘Parade’-Magazin enthüllt, machte er zu Beginn seiner Schauspielkarriere eine “erbärmliche” und uninteressante Phase durch – was seiner Meinung nach zumindest teilweise an der Ehe mit seiner Ex-Frau, mit der er von 2000 bis 2005 verheiratet war, lag.

“Ich habe die 90er damit verbracht, mich zu verstecken, der ganzen Kakophonie des Berühmtseins auszuweichen”, so der 47-Jährige. “Ich konnte mich irgendwann selbst nicht mehr leiden, wie ich immer mit einem Joint auf der Couch saß, mich versteckte. Ich fing an, mich erbärmlich zu fühlen. Es wurde mir klar, dass ich darauf bedacht war, einen Film über ein interessantes Leben zu finden, ich selbst aber kein interessantes Leben führte.”

Weiter führt er aus: “Ich denke, dass meine Ehe [mit Jennifer Aniston] etwas damit zu tun hatte; dass ich versuchte, so zu tun, als wäre die Ehe etwas, was sie nicht wirklich war.”

Inzwischen ist der Hollywood-Star glücklich mit seiner Kollegin Angelina Jolie liiert, mit der er die Kinder Maddox (10), Pax (7), Zahara (6), Shiloh (5) und die dreijährigen Zwillinge Vivienne und Knox großzieht. Von seiner Lebensgefährtin schwärmt er: “Eines der besten und klügsten Dinge, die ich jemals getan habe, war es, meinen Kindern Angie zur Mutter zu geben. Sie ist so eine tolle Mutter. Oh mann, ich bin so froh, sie zu haben.”

Dass ihm die Vaterschaft so leicht fallen würde, hatte Pitt indes nicht erwartet. Er erklärt: “Ich war überrascht davon, wie automatisch das passiert; wie viel davon instinktiv ist. Und jetzt habe ich große Zuversicht und Vertrauen in diese Instinkte. Zum Beispiel wird man nachts beim kleinsten Geräusch wach, weil sie dich vielleicht brauchen.” (Bang)

Foto: wenn.com