Freitag, 16. September 2011, 15:47 Uhr

Was kommt nach dem Tod? Vielleicht das hier

Berlin. Für die Hinterbliebenen eines Verblichenen gab es bisher nur drei mehr oder weniger schmerzvolle Arten des Abschiednehmens, je nach der Art, wie nah man dem Verstorbenen stand: Entweder die Erd- oder Feuerbeststattung, oder man überließ die sterbliche Hülle einfach den Geiern.

Der neueste Schrei ist offenbar eine hochglanzpolierte Stahlkammer, in der der Leichnam verflüssigt wird. Das kannte man bisher nur von den skrupellosesten Ganoven aus finstersten Geschichten, scheint aber eine Inspiration für das britische Unternehmen Resomation Ltd. in Glasgow gewesen zu sein.

Mittels alkalische Hydrolyse wird der Körper in einer 180 Grad heißen Lauge aufgelöst, so daß nur noch die Knochen und eine grauenhaft braune Flüssigkeit übrig bleibt. Die kann man getrost wegschütten, denn Tests hätten bewiesen, dass diese Art von Abwasser steril ist und keinerlei DNA enthalte und obendrein auch kein Umweltrisiko darstelle.

Dieses Verfahren, das zwischen zwei bis drei Stunden dauert, ist höchst umweltfreundlich, produziert sie doch ein Drittel, weniger Treibhausgase.
Aber außer einem Bestattungsinstituten in Florida/ USA traut sich noch keiner so recht an diese magische Form der Bestattung.

Foto: wenn.com