Sonntag, 18. September 2011, 14:16 Uhr

Amy Winehouse: Mutter widerspricht Spekulationen über Todesursache

Berlin. Janis Winehouse (56), Mutter der Ende Juli verstorbenen 27-Jährigen Amy Winehouse, glaubt nicht, dass die Einnahme des Medikaments Librium zum Tod ihrer berühmten Tochter geführt hat. Zuletzt kursierten Spekulationen, dass ein Schlaganfall zum Tode der Sängerin geführt habe.

Mitch Winehouse erklärte letzte Woche in einer US-Talkshow, dass bei der Obduktion eine Überdosis Librium gefunden wurde, ein Medikament gegen Entzugserscheinungen bei der Alkoholentzug.

Janis Winehouse sagte dazu im Interview mit der ‘Bild am Sonntag’: “Es wurden keine illegalen Substanzen in ihrem Körper gefunden. Sie war runter von Drogen und hatte mit dem Trinken aufgehört. Und sie war stolz darauf. Das ist ein Psychopharmakon, das ihr der Arzt gegen Entzugserscheinungen verschrieben hat. Es beruhigt dich. Aber es bringt dich nicht um. Ich war Apothekerin und kenne mich da aus.”

Helfen habe sie ihre Tochter zeitlebens nicht, erklärte die Frau gegenüber dem Blatt: “Amy hat getan, was Amy tun wollte. Irgendwie glaube ich, dass sie das so für sich entschieden hat. Ihr Leben konnte kein anderes Leben sein. Es gab keinen anderen Weg für sie.”

Beim Treffen am Tag vor ihrem Tod sei Winehouse voller Leben und Tatendrang gewesen, erinnert sich ihre Mutter weiter. ” Sie war voller Leben, voller Pläne. Sie sprach davon, wieder auf Tour gehen zu wollen. Die Woche zuvor hatte sie sich noch mit ihrem Manager getroffen. Und ich meine, wenn dir zum Sterben zumute ist, gehst du nicht auf Business-Meetings. Sie war emotional absolut im Plus.”

Foto: wenn.com