Sonntag, 18. September 2011, 10:35 Uhr

Stefan Raab verliert nach TV-Marathon 1,5 Millionen Euro

Köln. Die 30. Show war die längste ‘Schlag den Raab’-Sendung aller Zeiten und an Spannung kaum zu überbieten: Erst im Stechen um 1.46 Uhr gelingt Herausforderer, dem Polizisten Gil Kwamo-Kamdem aus Bielefeld, der Sieg – er fängt zwei Flummis mit einer Hand und gewinnt 1,5 Millionen Euro!

Allerdings hatte die Sendung Ausgabe hat die zweitgeringste Quote aller bisherigen “Schlag”-Folgen erreicht. Nur 1,92 Mio. der 14- bis 49-Jährigen sahen den Showmarathon im Durchschnitt, während 4,05 Mio. auf RTL “Das Supertalent” sahen.

5 Stunden und 31 Minuten lang lieferten sich Stefan Raab und der Bielefelder Polizist einen nervenaufreibenden Schlagabtausch.

“Als ich BLAMIEREN ODER KASSIEREN gewonnen habe, wusste ich, dass ich Stefan auch am Pult schlagen kann – da war klar, dass ich heute gewinnen kann,” freut sich der Halb-Kameruner überschwänglich. “Sobald ich Urlaub habe fliege ich mit meiner ganzen Familie nach Kamerun und schenke meinem Dorf endlich den langersehnten Stromgenerator.”

Nach Spiel 4 liegt Gil kurzzeitig vorne, dann übernimmt Raab die Führung bis Spiel 11, gewinnt von BUCHSTABENSALAT über MÜNZEN FÜHLEN und MENSCHENKENNTNIS bis zu seiner Paradedisziplin AUTORENNEN fast alle Spiele.

Doch Gil kommt zurück: Das Glück verhilft ihm zum Sieg im Historienquiz WANN WAR WAS? und er beweist ein ruhiges Händchen beim UNTERSETZER-Werfen. Jetzt scheint der 30-Jährige unaufhaltbar: In Spiel 14, LÄNDERUMRISSE, kommt es zum ersten Matchball – Raab wehrt souverän ab. Eine 30-minütige BILLARD-Partie entscheidet der Entertainer für sich: Es steht 60:60.

Zum zweiten Mal in der Geschichte von “Schlag den Raab” entscheidet ein 16. Spiel über Sieg oder Niederlage. Gil spielt cooler: Mit der rechten Hand lässt er zwei FLUMMIS fallen und fängt sie auch wieder – und gewinnt 1,5 Millionen Euro.

Fotos: ProSieben/ Willi Weber