Montag, 19. September 2011, 18:41 Uhr

LMFAO: US-Party-Rock-Sensation gibt einzigen Deutschland-Gig

Berlin. Sie sind derzeit in aller Munde: Das kalifornische Duo LMFAO lieferte mit „Party Rock Anthem“, der ersten Single ihres zweiten Albums „Sorry For Party Rocking“, den Partyhit des Jahres ab. Der Song stieg auf Platz 1 der Charts in den USA, England, Deutschland und mehr als zehn weiteren Ländern.

Das Album schaffte es nahezu überall auf der Welt in die Top 20 und kann bereits auf zahlreiche Gold-Auszeichnungen blicken.

Am 16. Oktober werden Redfoo und SkyBlue für ein exklusives Showcase im Berliner Club ADS (ehemals Maria am Ostbahnhof) nach Deutschland kommen, um auch hier die Party amtlich zu rocken.

Beginn: 21 Uhr, Einlass: 20 Uhr, VVK 20€, Tickethotline: 030 780 99 810, trinitymusic.de

Der überwältigende Erfolg von LMFAO ist keine echte Überraschung. Denn immerhin ist Redfoo, bürgerlich Stefan Kendal Gordy, der Sohn des Motown-Gründers Barry Gordy – und damit von Kindesbeinen an im Epizentrum der Black Music aufgewachsen.

Schon lange, bevor er mit seinem Neffen Skyler Husten Gordy alias SkyBlue im Jahr 2006 die Zwei-Mann-Formation LMFAO gründete, arbeitete Redfoo als erfolgreicher DJ und Produzent. Sein Schaffen zeugte dabei immer von einem hohen Eklektizismus: Er ist von den alten Soul-Stars der Motown-Ära ebenso beeinflusst wie von Michael Jackson oder aktuellen Pop-Größen à la The Black Eyed Peas. Hinzu gesellt sich eine große Leidenschaft für Electro-Sounds und den Rock/Pop der 60er und 70er. Bands wie The Beatles und Led Zeppelin gelten als bedeutende Impulsgeber für den „Party-Rock“ von LMFAO.

Hierin liegt auch ihre große Stärke: Sie kennen keine Scheuklappen und Genre-Grenzen. Stattdessen bedienen sie sich mit Verve und einer lässigen Unverfrorenheit bei allem, was eine große Party verspricht, und vermählen es zu ihrem höchst eigenen Stil, der mutig und mitreißend zwischen Rap, Rock und Electro changiert. Seitdem sie 2009 ihr Debütalbum „Party Rock“ veröffentlichten, findet wohl kaum noch eine Fete ohne den ein oder anderen LMFAO-Track statt. Bereits ihre Debütsingle „I’m In Miami Bitch“ stürmte 2008 in den USA, Australien, England und weiteren Nationen hoch in die Charts.

Zum endgültigen Durchbruch verhalf ihnen die Kollaboration mit Frankreichs Top-DJ David Guetta auf dem Dance-Hit „Gettin’ Over You“, mit dem sie erstmals weltweit die Top 10 knackten.

Seitdem sind LMFAO – ihr Name ist im übrigen die Internet-Abkürzung für den häufig gebrauchten Begriff ‚laughing my fucking ass off’ – Dauergäste in den globalen Hitlisten. So erhielten sie gleich für ihr Debütalbum eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „bestes Dance-Album“.

Fotos: Universal