Dienstag, 20. September 2011, 16:39 Uhr

Darum meidet Matthias Schweighöfer Partys und Premierenfeiern

Hamburg. Schauspieler Matthias Schweighöfer hat offenbar ein gespaltenes Verhältnis zu seiner Heimatstadt Berlin. “Ich kann nicht ohne Berlin, manchmal aber auch nicht mit Berlin. Die Stadt verleitet einen dazu, immer unterwegs zu sein. Es ist immer was los, das macht Entscheidungen oft auch schwer”, verriet der Leinwandstar jetzt in einem Interview der aktuellen Ausgabe des Magazins ‘Prinz’.

“Ich brauche diese Insel des ganz normalen Lebens draußen. Berlin bestimmt oft den Rhythmus der eigenen Person, da draußen bestimmt man selbst den Rhythmus”, sagte der 30-Jährige, der ein kleines Gehöft im brandenburgischen Umland sein eigen nennt.

All die Galas, Premierenfeiern und Partys in Berlin schrecken Schweighöfer eher ab: “Es gibt immer gleich aussehende Leute, immer gleiche Getränke und es endet zwischen vier und sieben Uhr morgens mit einer Currywurst oder einem Döner.”

Er sei seit einem Jahr nicht mehr feiern gewesen und vermisse das auch überhaupt nicht, verriet der Workaholic.

Seinen Kino-Erfolg “What a Man”, den übrigens bereits über 1,2 Millionen Zuschauer gesehen haben, bezeichnete Matthias Schweighöfer unterdessen als eine Art Test: “Ich habe vor zwei Jahren meine eigene Firma gegründet, weil ich bestimmte Rollen und in bestimmten Genres spielen möchte und nicht darauf warten will, bis Regisseure und Produzenten auf mich zukommen. ‘What a Man’ war eine Übung und es kommen noch andere Filme.”

Derzeit arbeite zur Zeit an der Umsetzung einer Tragikkomödie, eines Dramas und eines Melodrams.

Übrigens hat die Versteigerung des Schlüpfers von Schweighöfer hat bei der ebay-Auktion 2.000 Euro gebracht. Wer der neue Besitzer der Unterhose ist, teilte die PR-Agentur nicht mit. Der Star hatte nach einer Wette nur in dieser Unterhose am Brandenburger Tor posiert.

Foto: FOX