Mittwoch, 21. September 2011, 13:29 Uhr

Selah Sue heute bei Harald Schmidt: "Ich liebe Soul und Reggae"

Berlin. Am Freitag kommt die wunderbare Single “Raggamuffin” von Selah Sue und heute Abend performt sie den Song auch bei Harald Schmidt. Mehr als eine Million Mal rauschte „Raggamuffin“ (kommt am 23. September raus!) innerhalb kürzester Zeit durch die Leitungen der Internet-Community, bevor er in Belgien und Frankreich zu einem wahren Superhit wurde.

Für Selah Sue war der groovige Track die Initialzündung, die ihr alle Türen in die obere Liga europäischer Popmusik öffnete. Kunstvoll in kräftige Ragga-Beats verkleidet, bringt die Schöne ein echtes Biest von Song auf die Bretter, der gleich beim ersten Hören aufhorchen lässt.

Ungewöhnlich ist „Raggamuffin“ auf jeden Fall, schon der Einstieg mit der akustischen Gitarre ist alles andere als üblich. Aber schnell entfaltet sich „Raggamuffin“ zu einer hinreißenden Ragga-Nummer, auf der Selah Sue ein perfektes und eindrucksvolles Toasting abliefert.

„Dieser Track symbolisiert mich am besten”, so die selbstbewusste Belgierin mit der unverwechselbaren Stimme. „Er zeigt einerseits meine soulige und singende, aber auch meine harte Seite zwischen Rap und Ragga. Ich navigiere gern zwischen Soul und Reggae hindurch, ich liebe es, beide miteinander zu verbinden.

„Raggamuffin“ ist zweifellos der beste Track in diesem Stil.“ Produziert wurde der Track von Farhot und Patrice, die sich als perfekte Studiokomplizen entpuppten. „Wo Farhot total verrückt auf digitale Sounds ist, war Patrice der ideale Mann für die melodischen Parts“, so Selah Sue, die sich ihre Mitstreiter im Studio sorgsam selbst aussuchte.

Im Oktober wird es dann Gelegenheit geben, sich von der eigenwilligen, naturblonden Ragga-Lady in großem Stil live verführen zu lassen. Das Album ist seit Juli zu haben.

Ihr Debüt-Album Selah Sue steckt voller Kult: Cee-Lo Green stand zum Beispiel für das Duett Summertime mit SELAH vor dem Mikro, und am Mischpult sah man abwechselnd Farhot (Nneka), Patrice und Meshell Ndegeocello hantieren.

Megastar Prince himself bot ihr im letzten Herbst den Support-Slot für seine Antwerpen-Show an, und seit sie auch in Frankreich lässig die Nummer 1 der Charts knackte, kommt man eigentlich um Selah Sue nicht mehr herum.

Auch die deutsche Presse ergab sich bereits in Lobeshymnen: „Das herrlich knarzende Soul-Debüt der Belgierin Selah Sue hat funky HipHop- und bassige Reggae-Einflüsse und schoss in Frankreich sofort auf Platz 1 der Charts. Auch in der Redaktion wollten alle das Debüt der Belgierin „nur kurz“ ausleihen. Wie damals bei Amy und Norah…“, begeisterte sich die ‘Freundin’-Redaktion.

Und die ‘Cosmopolitan’ geriet ins Schwärmen: „Bald wird auch hier jeder wissen: Das ist die Tolle mit der Duffy-Stimme!“. Auch der Playboy ordnete Selah Sue gleich bei den Klassikern ganz oben ein: „Die zwölf Nummern pendeln zwischen der sphärischen Schwerelosigkeit von Massive Attack und der Klarheit einer Lauryn Hill.“

Fotos: Warner