Montag, 26. September 2011, 16:57 Uhr

Arnold Schwarzenegger gibt drei Denkmäler von sich in Auftrag

Los Angeles. Arnold Schwarzenegger hat drei Statuen von sich selbst in Auftrag gegeben. Der Hollywood-Star und ehemalige Gouverneur Kaliforniens wird Berichten zufolge gleich drei Mal als Skulptur nachgebildet.

Die 2,4 Meter großen Denkmale sind Nachbildungen einer 1980 von dem Künstler Ralph Crawford angefertigten Statue des inzwischen 64-Jährigen. Diese entstand, als Schwarzenegger noch als Bodybuilder arbeitete.

Eine der Skulpturen wurde bereits fertiggestellt und in seine österreichische Heimatstadt Thal geschickt, wo ihm auch ein Museum gewidmet wurde. Die zweite Statue soll nach Columbus im US-Bundesstaat Ohio gehen, wo Schwarzenegger einst den ‘Mister World’-Wettkampf für sich entscheiden konnte und heute alljährlich die ‘Arnold Classic’ – ein professioneller Bodybuilding-Contest – stattfindet. Die dritte Statue will Schwarzenegger indes angeblich selbst behalten.

Für die Anfertigung der Stücke ist Kunsthandwerker Tim Park von der TW Bronze Gallerie in Wallowa County, Oregon, zuständig. Dieser verrät im Gespräch mit der Regionalzeitung ‘Wallowa County Chieftain’, dass der US-Schauspieler vom bisherigen Ergebnis begeistert sei. “Seine genauen Worte waren: ‘Das ist fantastisch.’ Und das hat er ungefähr vier Mal gesagt”, so Park.

Verewigen will Schwarzenegger sich indes auch literarisch. Wie vor kurzem berichtet wurde, schreibt der Muskelmann momentan seine Memoiren, die 2012 erscheinen werden.

“Er hat sich im Laufe des Jahres Notizen gemacht und an dem Buch gearbeitet. Er wollte seine Biografie nicht schreiben, während er noch Gouverneur war”, verriet kürzlich sein Pressesprecher dazu.

Das Werk wird den Titel ‘Total Recall: My Unbelievably True Life Story’ tragen und sich mit seinen Anfängen als Bodybuilder, seinem Durchbruch als Schauspieler und seiner späteren Politikerkarriere beschäftigen. Obwohl auch seine Ehe mit Maria Shriver, von der er sich derzeit scheiden lässt, angesprochen wird, heißt es, dass die Autobiografie kein Enthüllungsbuch wird. (Bang)

Foto: wenn.com