Montag, 26. September 2011, 12:30 Uhr

"Hell" in den Top 10 der deutschen Kino-Charts

Baden-Baden. Mit Kurzstreifen wie „Für Julian“ machte sich Tim Fehlbaum (Foto ganz unten) einen Namen. Jetzt lässt der Jungregisseur seinen ersten abendfüllenden Spielfilm folgen. „Hell“ spielt in der durch massive Sonneneinstrahlung ausgedörrten Welt des Jahres 2016 und schickt Hannah Herzsprung und Lars Eidinger auf die zweifelhafte Suche nach den letzten Wasserquellen.

Nach vorläufigen Angaben strömten rund 32.000 Kinobesucher zwischen Donnerstag und Sonntag in den deutschen Endzeitthriller – das reicht für Platz neun der media control Kino-Charts.

Brendan Gleeson in „The Guard – Ein Ire sieht schwarz“ – und der vielleicht besten Rolle seines Lebens – sahen zum Start 23.000 Zuschauer. Die rabenschwarze Komödie um einen ungehobelten Provinzpolizisten und einen ehrgeizigen FBI-Agenten, deren Ermittlungsmethoden unterschiedlicher nicht sein könnten, steigt an zehnter Stelle ein.

Drei Mossad-Agenten haben auf Rang zwölf „Eine offene Rechnung“ mit einem KZ-Chirurgen zu begleichen. 20.000 Tickets wurden für den Thriller zum Start verkauft.

Auf dem Podium der Hitliste darf herzlich gelacht werden. „Männerherzen – und die ganz, ganz große Liebe“ steht mit 170.000 gelösten Karten weiterhin auf eins; „Freunde mit gewissen Vorzügen“ (112.000 Kinogänger) erneut auf zwei.

Fotos: Paramount, Andreas Rentz/Getty Images for Paramount