Montag, 26. September 2011, 19:17 Uhr

Michael Jacksons Kinder als Zeugen vor Gericht?

Los Angeles. Michael Jacksons Kinder Prince Michael (14) und Paris (13) wollen im Gerichtsprozess um Dr. Conrad Murray – dem Leibarzt des verstorbenen Sängers – in den Zeugenstand treten. Berichten zufolge sind die beiden ältesten Kinder des Popstars wild entschlossen, in dem Gerichtsverfahren, das entscheidet, ob Murray an Michael Jacksons Tod schuld ist, den Todestag ihres Vaters, der im August 2009 an einer Propofol-Vergiftung starb, aus ihrer Sicht wiederzugeben.

Michaels Mutter Katherine – die Großmutter der zwei Kinder – soll von der Idee jedoch wenig begeistert sein.

Ein Nahestehender verrät ‘RadarOnline.com’: “Katherine widerstrebt diesem Vorgehen, weil sie weiß, wie traumatisch es für sie wäre. Aber sowohl Prince Michael als auch Paris haben gesagt, dass sie den Geschworenen erzählen wollen, was sie an dem Tag, an dem ihr Vater starb, gesehen haben.”

Obwohl Katherine Jackson der Gedanke, dass ihre Enkel an dem Prozess teilhaben, nicht gefällt, ist der Informant überzeugt, dass sie sich ihnen nicht in den Weg stellen wird. “Die Kinder möchten nicht, dass das Andenken ihres Vaters durch dieses Verfahren in den Dreck gezogen wird, und sie glauben, dass ihre Zeugenaussage helfen wird, Dr. Murray zu verurteilen.”

Michael Jacksons jüngster Sohn ‘Blanket’ sei mit seinen zehn Jahren hingegen noch zu jung, um als Zeuge auszusagen.

Ein weiterer Insider in dem Fall fürchtet derweil, dass die Zeugenaussage der beiden Kinder dem Arzt, der dem King of Pop die tödliche Überdosis setzte, zugute kommen könnte. “Prince und Paris haben Dr. Murray angehimmelt und dachten, dass er ihrem Vater von Gott gesandt wurde”, verrät er. “Erst nach dem Tod ihres Vaters haben sie sich eine nachträgliche Meinung von ihm geformt. Sowohl Prince als auch Paris könnten im Zeugenstand sogar Beweise für die Unschuld des Arztes liefern.”

Beide Kinder seien sich bewusst gewesen, dass ihr Vater sich “auf Dr. Murray verließ, um zu überleben”, so der Insider weiter. “Ihre Aussagen könnten ihn vor einer Gefängnisstrafe bewahren, weil sich das im Auge der Geschworenen als positiv herausstellen könnte.” (Bang)

Foto: wenn.com