Sonntag, 02. Oktober 2011, 13:21 Uhr

Robbie Williams: Pharma-Firmen sind so schlecht wie Drogendealer

London. Popsänger Robbie Williams, der sich in der britischen Ausgabe von ‘X-Factor’ gestern Abend fast nackt zeigte, ist der Meinung, dass die Pharma-Unternehmen mit Drogendealern zu vergleichen seien.

Der Sänger, der in der Vergangenheit stark drogenabhängig war und sich wegen seiner Sucht behandeln lassen musste, gesteht in einem Interview, dass er die Finger nicht von Antidepressiva lassen kann. Wie ‘Dailyrecord.com’ berichtet, soll der Star Pharma-Unternehmen sogar mit Drogendealern verglichen haben.

“Sie funktionieren, aber ich glaube, dass diese pharmazeutischen Firmen genau so schlecht sind, wie Drogendealer. Ich weiß nämlich nicht, was es ist, das ich mir da in den Körper packe”, erklärt der 37-Jährige, der vor einem Jahr seine Frau Ayda Field heiratete und clean sein soll, seitdem er mit ihr zusammen ist.

Obwohl er die Antidepressiva nimmt, fügt er hinzu, dass er sich ernsthaft Gedanken um die Tabletten mache. “Ich denke nicht, dass die zu einhundert Prozent gut für dich sind, ich glaube, dass da Gift drin ist. Ich glaube, dass es die Möglichkeit verringert, dass man das wieder selbst hinbekommt. Aber es ist eine verzwickte Situation, denn wenn man versucht, von den Dingern loszukommen, dann wird man krank.”

Im Laufe seiner Karriere hatte der Take That-Star nicht nur unter seinem Drogenproblem gelitten, sondern war auch an Depressionen und starkem Lampenfieber erkrankt. In der Vergangenheit hatte er bereits gestanden, eine Zeit lang gedacht zu haben, dass die Drogen ihn umbringen würden. (Bang)

Foto: wenn.com