Dienstag, 04. Oktober 2011, 18:35 Uhr

Johnny Depp fühlt sich durch Fotoshootings mißbraucht

Los Angeles. Johnny Depp fühlt sich durch Fotoshootings “vergewaltigt”. Der Star aus dem ‘Fluch der Karibik’-Franchise steht zwar gerne vor einer Filmkamera, hasst es jedoch, für Magazine und Zeitschriften vor der Linse zu posieren.

Seine Abneigung geht sogar so weit, dass er unliebsame Fototermine mit sexuellem Missbrauch vergleicht.

“Man fühlt sich irgendwie so, als sei man irgendwie vergewaltigt worden. Missbraucht… es fühlt sich seltsam an… einfach total seltsam, Mann.” Zwar würde er gerne mit seinen Fans für ein Foto posieren, berichtet er der Zeitschrift ‘Vanity Fair’, das sei jedoch auch etwas anderes. “Aber wenn man ein Fotoshooting oder so hat, dann fühlt sich das an wie… dann fühlt man sich einfach blöd.”

Neben seiner Abneigung gegenüber Shootings plaudert der Frauenschwarm in dem Interview auch über seinen neuen Film ‘The Rum Diary’. Das Skript zu dem Streifen hat sein Freund, der Regisseur Bruce Robinson, in einen Film umgewandelt. Die Idee dazu sei Depp gekommen, als er mit dem Autor Hunter S. Thompson auf dessen vergessene Erzählung stieß, die in einer Box in seinem Keller schlummerte. “Ich habe sie herausgezogen und meinte: Was ist das?”, erinnert sich Depp. “Hunter meinte: ‘Oh, The Rum Diary.’ Er wusste nicht, dass es dort lag”, verrät er noch immer ungläubig.
In dem Film, der noch in diesem Monat in den USA Premiere feiert, spielt Depp den amerikanischen Journalisten Paul Kemp, der während der 1950er ziellos durch die Welt streift, bevor er nach Puerto Rico reist, um dort für eine Lokalzeitung zu arbeiten – und sich mit literweise Rum volllaufen zu lassen. (Bang)

Foto: wenn.com