Donnerstag, 06. Oktober 2011, 10:21 Uhr

Kirsten Dunst: Depressionen haben beim Dreh von "Melancholia" geholfen

Hamburg. Für ihre großartige Leistung in Lars von Triers bildgewaltigem Drama “Melancholia” (jetzt im Kino) wurde Hollywoodstar Kirsten Dunst beim Filmfest von Cannes als beste Darstellerin ausgezeichnet. In der aktuellen Ausgabe der ‘Gala’ verrät Dunst, was sie inspiriert hat: “Ohne meine eigenen Erfahrungen mit dem Thema Depression hätte ich die Rolle bestimmt ganz anders gespielt. Denn ich hätte die Krankheit nicht annähernd so gut verstanden.”

Die 29-jährige Schauspielerin hat jahrelang an Depressionen und Alkoholismus gelitten, ihre Krankheit.

Ihre Laufbahn im Showgeschäft begann Kirsten Dunst im zarten Alter von drei Jahren, als sie ihre ersten TV-Werbespots drehte. Mit mehr als 100 Spots in ihrem Lebenslauf schaffte sie 1989 in Woody Allens ‘New Yorker Geschichten’ den Sprung auf die Leinwand.

Der seit Jahren für seinen Mut und seine Risikobereitschaft gefeierte Regisseur Lars von Trier legt mit ‘Melancholia’ erneut ein Meisterwerk vor, mit dem er ganz neue Wege beschreitet und sein Publikum abermals überrascht. Einmal mehr blickt der mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Däne, dabei mit seinem bildgewaltigen und emotional schonungslosen Drama, das im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes seine Weltpremiere feierte, tief in die seelischen Abgründe und Ängste seiner ungleichen Protagonistinnen.

Und darum geht’s: Justine (Kirsten Dunst) und Michael (Alexander Skarsgård) feiern ihre Hochzeit mit einem großen Fest auf dem Landsitz von Schwester (Charlotte Gainsbourg) und Schwager (Kiefer Sutherland) der Braut. Doch zur selben Zeit nähert sich der riesige Planet Melancholia bedrohlich der Erde …

Foto: Concorde