Dienstag, 11. Oktober 2011, 0:16 Uhr

Spezialeinheit beschlagnahmt scharfe Waffen am Set von Brad-Pitt-Film

Budapest. Ein Anti-Terror-Einheit der ungarischen Polizei stürmte am Montag in Budapest das Set von Brad Pitts neuem Film “World War Z”. Die Einheit wurde dorthin beordert, weil dort echt Waffen statt Requisiten für den Horrorfilm verwendet werden sollten.

Die Beamten beschlagnahmten 85 voll funktionsfähige Waffen, darunter auch einige Scharfschützengewehre vom Typ Kalaschnikow, die mit scharfer Munition ausgestattet waren.

Das bestätigte die ungarische Polizei. Brad Pitt, dessen Firma ‘Plan B Entertainment’ den Streifen produziert sei nicht begeistert gewesen von dem Zwischenfall. Er sagte: “Der Film ist bereits teurer als erwartet und verzögert sich zudem noch.”

Ein Polizeisprecher sagte laut US-Medienberichten: “Heute kam eine Paket mit Waffen an, die eine Firma an eine einzelne Person hier in Budapest adressiert hatte. Es ist absolut illegal, solche Waffen zu transportieren, auch wenn sie nur als Filmrequisite benutzt werden sollten, was wir in diesem Fall mal nicht hoffen wollten.“

Eine Quelle berichtete, dass die Waffen dem Filmteam als Requisiten überlassen wurden mit dem schriftlichen Hinweis, sie seien nicht mehr funktionsfähig.

Das war nicht das erste Mal, das es Trouble am Set des Films gab.

Bei einer Kampfszene für den Film in Glasgow wurden im August Statisten verletzt, einige davon schwer. “Viele Statisten hatten Beulen und Kratzer. Ein Komparse, der einen Soldaten spielte, wurde sogar von einem Auto angefahren und landete auf der Motorhaube des Fahrzeugs. Er wurde zum Glück aber nicht verletzt”, berichtete ein Augenzeuge über dioe chaotische Szene mit 700 Beteiligten.

Ein Sprecher der Filmproduktion erklärte zu dem neuerlichen Zwischenfall: “Wir werden mit den Behörden zusammen, die Angelegenheit klären und geben keinen weiteren Kommentar zu diesem Zeitpunkt ab.”

Foto: wenn.com