Dienstag, 11. Oktober 2011, 14:40 Uhr

Steven Spielberg leidet unter Höhenangst und Spinnenphobie

Los Angeles. Steven Spielberg ist nicht so mutig wie manche der Filmcharaktere, die er erfindet. Der 64-jährige Hollywood-Regisseur gesteht, dass er zwar versucht sich mit seinen Schöpfungen zu identifizieren, in Sachen Verwegenheit aber nicht annähernd mit Indiana Jones – dem Helden seines weltberühmten Franchises – mithalten kann, da er von verschiedenen Ängsten geplagt wird.

“Ich habe Höhenangst, eine ausgeprägte Spinnenphobie und außerdem – nicht erst sei dem ‘Weißen Hai’ – großen Respekt vor dem offenen Meer”, enthüllt er im Interview mit dem ‘Playboy’.

Seine Arbeit mache ihm indes auch bis heute noch Spaß, so Spielberg. Diese Einstellung habe er von seiner 91-jährigen Mutter, die auch jetzt noch ein Restaurant in Los Angeles leite. “Meine Fantasie macht nie Pause, deshalb mache ich vieles gleichzeitig”, erklärt er seinen Eifer. “Ich habe ständig neue Ideen, die ich so lange in meinem Kopf hin und her wende, bis etwas Konkretes dabei herauskommt. Und dann bin ich auch heute noch so aufgeregt, dass ich beim Frühstück keinen Bissen hinunterbringe und die Ideen sofort umsetzen muss.”

Für seinen neusten Film, den Animationsstreifen ‘Die Abenteuer von Tim & Struppi – Das Geheimnis der Einhorn’, tat Spielberg sich mit Peter Jackson (‘Der Herr der Ringe’) zusammen und erweckte die beliebten Comicfiguren des Belgiers Hergé in 3D zum Leben. Ab dem 27. Oktober kann man sich das Spektakel rund um den neugierigen Reporter Tim und seinen treuen Hund Struppi in den Kinos anschauen. (Bang)

Foto: wenn.com