Mittwoch, 12. Oktober 2011, 9:13 Uhr

Zsa Zsa Gabor wollte keine Operation mehr, sondern sterben

Los Angeles. Zsa Zsa Gabor soll eine weitere Operation benötigen, die sie erst jedoch ablehnte und erklärte, sie wolle sterben. Die 94-jährige Hollywood-Legende, die am Samstag in das Ronald Reagan Krankenhaus in Los Angeles eingeliefert wurde, nachdem sie in ihrem Haus bewusstlos geworden war, wurde nur einen Tag später operiert.

Grund für den Eingriff war eine Magensonde, die sich gelöst und so zu inneren Blutungen geführt hatte.

Obwohl die Operation erfolgreich schien, soll wegen aufgetretener Komplikationen ein weiterer Eingriff vonnöten sein, den die gealterte Diva jedoch nicht vornehmen lassen will.

Im Gespräch mit ‘Bunte.de’ berichtet ihr Mann, Frederic Prinz von Anhalt, dass die Schauspielerin sich diesen ersparen wolle. “Das Loch am Magen ist zu groß geworden. Die Schläuche halten nicht mehr. Sie muss erneut operiert werden”, so von Anhalt. “Sie will keine Operation mehr. Sie lehnt das ab. Sie hat gestern zu mir gesagt: ‘Ich will nicht mehr. Ich will sterben.’ Ich habe ihr entgegnet: ‘Wie sieht es denn mit Weihnachten aus?’ Und dann hat sie gelächelt“, beschreibt er und erklärt: „Weihnachten war für uns immer das Größte. Sie liebt schon das Wort.”

Der 68-jährige Prinz will nun alles dafür tun, dass seine Frau das kommende Weihnachtsfest noch erleben und genießen kann. “Ich habe den Ärzten gesagt, dass wir weiterhin alles für sie tun und sie operieren werden.” Trotz der Bedenken ist er sich sicher: “Sie wird die Narkose durchstehen. Sie ist eine Kämpfernatur, das weiß ich.” Weiter verspricht er: “Ich werde sie durchboxen. Das schaffen wir schon. Sie gibt nicht auf. Ich bin den ganzen Tag bei ihr im Krankenhaus. Sie lächelt mich an und drückt meine Hand und das gibt mir ein gutes Gefühl.” (Bang)

Foto: wenn.com