Freitag, 14. Oktober 2011, 11:45 Uhr

Matthias Schweighöfer: "Es kann nicht immer nur nach oben gehen"

Hamburg. Matthias Schweighöfer (30) gilt ja seit seinem Regiedebüt “What a Man” als der neue deutsche Komödienheld und legitimer Erbe von Til Schweiger. Der inzwischen 47-jährige Star hatte seinem Kollegen zu seinem Kinohit persönlich gratuliert.

“Er hat angerufen, nachdem ich in Boxershorts durchs Brandenburger Tor gejoggt bin”, erzählt Schweighöfer jetzt im Gespräch mit der Programmzeitschrift ‘TV Movie’.

Mit der “Schlüpper”-Aktion erfüllte der vielbeschäftigte Mime eine freiwillig auferlegte Wettschuld zum überragenden Erfolg seines Films.
Der Schauspieler sagte dazu: “Ich bin überglücklich, dass ich mit meiner Firma nicht gleich wieder pleite gehe, sondern mit dem Geld neue Stoffe entwickeln kann”.

Derzeit dreht Schweighöfer mit ‘Der Schlussmacher’ seinen zweiten Film als Regisseur.

Ab 15. Dezember ist er in Detlev Bucks Verwechslungsspaß “Rubbeldiekatz” zu sehen, wo er wiederum einen eher soften Mann spielt. “Das ist der Typus meiner Generation. Alles können, alles sein müssen, aber bloß nicht zu dominant. Ich nenn ihn Weichei-Macho.”

Bevor Schweighöfer weitere neue Projekte in Angriff nimmt, will der Star aber eine Pause einlegen. “Ich will lesen, Urlaub machen, in Kneipen gehen”, sagt der junge Vater.

Angst vor einem Karriereknick hat er nicht und gibt sich bodenständig. Das wohl den Teil seines Erfolgs beim deutschen Publikum ausmacht. “Es kann nicht immer nur nach oben gehen. Ich liebe Filme, werde niemals damit aufhören – aber jetzt brauche ich Zeit für mich und meine Familie.”

Im Gesprüch mit dem Magazin ‘Prinz’ sagte Matthias Schweighöfer ergänzend dazu: “Ich finde Menschen, die sich selber wichtig nehmen, oft überschätzt”. Schließlich gebe es wichtigere Dinge im Leben als die eigene Person.

Foto: Steven Kauffeld/wenn.com, Universal