Freitag, 14. Oktober 2011, 21:46 Uhr

Matthias Schweighöfer: Zwölf Stunden auf Pumps sind anstrengend

Berlinn. Matthias Schweighöfer zieht falsche Brüste Stöckelschuhen vor. Der 30-jährige Schauspieler, der gerade erst mit seinem Regiedebüt ‘What A Man’ die deutschen Kinosäle füllte, musste sich für seine aktuelle Rolle zeitweise in Frauenkleider werfen.

Auf die Frage, wie es sich eigentlich anfühle, einen Fake-Busen zu tragen, antwortete der blonde Frauenschwarm im Interview mit der der Programmzeitschrift ‘TV Movie’: “Jedenfalls besser, als zwölf Stunden auf Pumps rumzustöckeln…”.

In der Komödie ‘Rubbeldiekatz’ mimt Schweighöfer den arbeitslosen Schauspieler Alexander, der auf seiner verzweifelten Jobsuche nicht davor zurückschreckt, als “Alexandra” für einen Hollywood-Film vorzusprechen.

Im Gegensatz zu den Filmen, an denen er zuvor gearbeitet hat, hält er den neuen Streifen eher für einen “Frauenfilm”, der “so ein ‘Bridget Jones’-Feeling hinterlässt”. Der Typ Mann, den er verkörpert, bleibt aber ähnlich. Nur als “Softie” möchte Schweighöfer diesen nicht bezeichnet wissen. “Das ist eben der Typus meiner Generation: alles können, alles sein müssen – aber bloß nicht zu dominant. Ich find bloß den Begriff ‘Softie’ so blöd – ich nenn ihn vielleicht lieber Weichei-Macho.”

Für den Film stand Schweighöfer diesmal “nur” vor der Kamera, denn Regie führte Detlev Buck (‘Same Same But Different’). Trotzdem plane er, in Zukunft häufiger sein eigener Chef zu sein, denn dies habe viele Vorteile. “Ich bin gerne mein eigener Chef”, gibt er zu. “So kann ich mein Leben drum herum bauen, Freunde und vor allem meine Familie mit einbinden.”

‘Rubbeldiekatz’ kommt am 15. Dezember in die deutschen Kinos. (bang)

Fotos: Universal Pictures