Montag, 17. Oktober 2011, 13:52 Uhr

Mister Spock bekennt sich zu seiner Homosexualität

Los Angeles. Zachary Quinto (34), Darsteller des Mr. Spock aus ‘Star Trek’, ist einer der ganz wenigen Stars in den USA, der jetzt öffentlich seine Homosexualität eingestanden hat. Zwar hatte er sich oft für die Gleichberechtigung stark gemacht, doch nie über seine Privatleben, geschweige denn seine sexuelle Orientierung gesprochen. Mehr noch, bisher hatte sich Quinto sogar geweigert, ensprechende Gerüchte zu bestätigen.

In einem Gespräch über sein aktuelles Bühnenstück ‘Angels in America’, das die 80er Jahre und den Umgang mit dem AIDS-Virus zum Thema hat, verrät Quinto, der aus Serien wie ‘Six Feet Under’ und ‘Heroes’ bekannt ist. dem ‘New York Magazine’: “Als schwuler Mann merkte ich, dass es noch so viel Arbeit zu erledigen gibt und dass noch so viele Dinge betrachtet und angesprochen werden müssen”.

Der Anlaß zum Outing war für ihn aber auch der Selbstmord des Schülers Jamey Rodemeyer, der weltweit Schlagzeilen machte. Der 14-Jährige war von seinen Mitschülern gemobbt worden. Auf seiner Website postete Quinto: “In Hinblick auf Jameys Tod wurde mir plötzlich klar, dass es nicht genug ist, ein homosexuelles Leben zu führen, um etwas zu verändern, wenn ich mich nicht öffentlich dazu bekenne. Auf dem Weg zur Gleichberechtigung liegt noch sehr viel Arbeit vor uns.”

Obwohl Quinto in der Vergangenheit nicht offen über seine Sexualität sprach, nahm er auf der Leinwand bereits mehrfach die Rollen Homosexueller ein.

Aktuell ist Quinto derzeit in dem Thriller “Der große Crash“ in den deutschen Kinos zu sehen.

Foto: wenn.com