Mittwoch, 19. Oktober 2011, 20:20 Uhr

Einziges Deutschland-Konzert: So war das mit Britney Spears in Köln

Berlin/Köln. Jahrelang galt Britney Spears als Queen of Pop, zu deren Konzerten massenweise Fans wegen ihrer atemberaubenden Performance, tollen Kostümen und Choreografien gepilgert sind. Zwei Hochzeiten und zwei Kinder später bekam dieses Image der 29-jährigen wie bekannt einen leichten Knacks.

Doch gestern Abend bewies Britney, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Bei ihrem einzigen Deutschlandkonzert im Rahmen ihrer ‚Femme Fatale’ Tour in der Kölner Lanxess Arena, begeisterte sie am Dienstagabend sowohl Groß als auch Klein, denn die Spannbreite der erschienenen Fans reichte von kreischenden Teenagermädels bis zum gestandenen Herren gesetzten Alters.

Britney eröffnete die Show Punkt 21 Uhr mit ihrem Mega-Song ‚Hold It Against Me’ und präsentierte sich gleich zu Beginn dieses Abends in einem knappen glitzernden Body. Diese Vorliebe der Kleiderwahl zog sich durch die ganze 90-minütige Show, in der sich Britney mal in glitzernden, pinkfarbernen, goldenen oder schwarzen Bikini oder Badeanzug zeigte.

Neben ‚Big Fat Bass’ oder ‘How I Roll’ vom aktuellen Album ‘Femme Fatale’ performte sie auch einige ihrer Klassiker wie ‘Baby One More Time’ oder ‚Don’t Let Me Be The Last To Know’ als einzige Ballade an diesem Abend.

Die Stimmung in der gut befüllten Arena war ausgelassen und gut und auch Britney schien viel Freude auf der Bühne zu haben. Bei ‚I Wanna Go’ holte Britney gleich ein Dutzend Fans auf die Bühne und tanzte mit ihnen zusammen auf der Bühne und erfüllte diesen damit wahrscheinlich einen gaaaanz großen Traum. Auch Konzertbesucher Dennis kam in den Genuss einer ganz besonderen Tanzeinlage, nachdem er Platz auf dem Stuhl mitten auf der Bühne nahm. Britney umschlang ihn mit ihren Beinen und tanzte den jungen Mann lasziv an.

Wahre Britney Fans können wahrscheinlich auch darüber hinweg sehen, das sie ab und an mit Halb-Playback sang, was heutzutage gang und gäbe ist. Entschädigt wurde man aber durch eine tolle Performance, wechselnde Bühnenoutfits und einer Britney Spears fast wie in ihren besten Zeiten.

Fotos: wenn.com