Mittwoch, 19. Oktober 2011, 14:35 Uhr

Matt Damon will Töchter nicht in "Erziehungs-Ghetto abschieben"

Berlin. Er zählt zu den mächtigsten Männern im Filmbusiness. Trotzdem ist Erfolg für Matt Damon (41) nur “gut fürs Bankkonto”. “Was mich am Ende des Tages mit großer Freude erfüllt, ist der Gedanke an meine Töchter und an meine Frau”, verriet er im Interview mit der aktuellen Ausgabe des Magazins “in”.

Doch das war bei ihm nicht immer so. Damon erzählte: “Vor einem Jahr wurde mein New Yorker Apartment durch eine Sprinkleranlage überflutet. Da ging fast alles, was mir lieb und teuer war, den Bach runter. Früher wäre ich wohl ausgerastet. Aber als ich von dem Desaster erfuhr, hielt ich meine Tochter auf dem Arm und spürte: Sie ist alles, was ich brauche.”

Die drei gemeinsamen Töchter und Lucianas (35) Tochter aus einer früheren Beziehung werden aber nicht verhätschelt. Der 41-Jährige erklärte dazu: “Ich will sie nicht in ein privilegiertes und reiches Erziehungs-Ghetto abschieben.”

So sehr der Star auch die Zeit mit seiner Familie in New York genießt, auch Matt Damon muss für dieses Leben auf einiges verzichten. Seinen langjährigen Freund Ben Affleck sieht er nämlich nicht mehr so oft. Trotzdem könnte diese Männer-Freundschaft nichts zerstören. “Ben hat mal im Scherz gesagt, wenn er in einem mexikanischen Bordell neben einer toten Hure aufwachen sollte, dann wäre ich der Erste, den er anruft. Ich bin mir sicher, das wäre auch im umgekehrten Fall so.” (ots)

Foto: wenn.com