Mittwoch, 19. Oktober 2011, 13:20 Uhr

Volks-Rock'n'Roller Andreas Gabalier: "Auf dem Gipfel werde ich normal"

Rastatt. Mit seiner Power-Stimme, der illustren Mischung aus Volksmusik und Rock’n’Roll und einer gehörigen Portion Schlüpfrigkeit erobert Andreas Gabalier derzeit nicht nur Österreich, sondern auch Deutschland. “Ich habe schon als 15-Jähriger, wenn ich keine Lust aufs Lernen hatte, die Gitarre genommen und gesungen. Dass das mal so weit führt, hätte ich nie gedacht”, erzählt Gabalier im Interview mit der Zeitschrift ‘Meine Melodie’.

Zumal der 26-Jährige Beau, Shootingstar der Volksmusik-Szene, wie auf seiner aktuellen CD “Volks-Rock’n’Roller” im tiefsten steirischen Dialekt singt. “Ich hab’s auf dem ersten Album mal mit Hochdeutsch probiert. Aber das hat sich nicht richtig angehört.”

Sein Erfolg gibt ihm Recht, fordert aber auch seinen Tribut. “Manchmal vermisse ich mein altes Leben”, klagt der junge Grazer, der sein Jura-Studium vorerst auf Eis gelegt hat. “Einfach mal länger schlafen können. Die Freundschaften, für die ich weniger Zeit habe.”

Auch die Beziehung mit der Freundin sei im Frühjahr zu Ende gegangen. “Man gibt schon viel auf”, sagt Gabalier. “Trotzdem fühlt sich derzeit alles hundertprozentig richtig an.”

Vor allem den Jubel seiner Fans genießt der fesche und knackige Bursche ausgiebig: “Es ist schon Wahnsinn, wenn du da oben auf der Bühne stehst und die hübschen Mädels schauen dich an und kreischen.”

Vor dem Abheben bewahren den Alpen-Elvis nicht nur seine ländlichen Wurzeln, sondern auch sein Hobby. “Wann immer es geht, fahre ich nach Hause zum Bergsteigen”, erzählt Andreas Gabalier, der sich gern mit freiem Oberkörper präsentiert. “Oben auf dem Gipfel werde ich dann wieder normal.”

Übrígens: Seine letzten Freitag veröffentlichte CD hält in Österreich Platz eins der iTunes-Charts und wird nächste Woche die Spitze der Austria Top 40 erklimmen. und stellt damit Superstars wie Sido Bushido oder Oasis-Chef Noel Gasllagher in den Schatten.

Fotos: Koch/Universal Music