Samstag, 22. Oktober 2011, 11:52 Uhr

Ashton Kutcher spricht über Wahrheit und Lüge - und in Rätseln

Los Angeles. Nach wochenlangen Gerüchten über den Stand der Beziehung zwischen dem Hollywoodpaar Ashton Kutcher (33) und Demi Moore (48) hat sich jetzt der angeblich seitenspringende Ehemann in einem bizarren Videostatement zu Wort gemeldet.

Und obwohl er mal wieder nicht eindeutig über das angebliche Ehedrama und das schmutzige Schäferstündchen mit der 23-Jährigen Sara Leal spricht, könnte ziemlich klar sein worüber er redet: Alles Lüge, was da über seine Affäre geschrieben wurde?

Der bis vor kurzem eifrige Twitterer Kutcher prangert vor allem die Auswirkungen der Sozialen Netzwerke auf die Wahrheit an und postete dazu ein knapp vierminütiges Video auf der Social Networking-Website chime.in.

Vor dem digitalen Zeitalter seien die Kosten, Texte zu drucken, so hoch gewesen, dass man noch mit viel größer Sorgfalt ausgewählt habe, was man veröffentlichen wolle. Das sei heute anders.

Mit leister Stimme sagte er: “Wir sind unsere eigenen Redakteure, wir sind unsere eigenen Verleger und wir haben unsere eigenen Drucker. Also können Menschen die Wahrheit verfälschen – in jeder Art und Weise, wie sie es wollen. Es gibt eine Redensart, laut der eine Lüge die halbe Welt umreisen kann, bevor die Wahrheit ausgesprochen wird. Wir selbst müssen darauf achten, in unseren Werken, die wir schaffen und mit anderen teilen, ehrlich zu sein. Und sicher stellen, dass wir sorgfältig darauf achten, dass das, was wir sagen im Sinne des Anderen ist … und alles geben, um die Wahrheit mitzuteilen.”

Bleibt noch eine Frage offen: Warum trägt Kutcher – angesichts all der gedruckten “Lügen” nicht selbst zur Wahrheitsfindung bei?