Samstag, 22. Oktober 2011, 12:43 Uhr

George Michael immer in Panik vor Auftritten

London. Die lebende Poplegende George Michael hatte jahrelang panische Angst vor öffentlichen Auftritten. Der britische Sänger wollte 17 Jahre nicht auf Tour gehen, weil ihn der weltweite Erfolg seines Albums ‘Faith’, das 1987 erschien, panisch werden ließ.

Nach eigenen Angaben wusste Michael schlichtweg nicht, wie er mit seiner Beliebtheit umgehen sollte.

“Ich hatte so große Angst davor, auf Tournee zu gehen, wegen meinen Erlebnissen mit ‘Faith’ und einfach der Größe des Ganzen”, erinnert er sich. “Ich war halb so alt wie jetzt und ‘Faith’ war in Amerika zwei Weihnachten hintereinander auf Platz Eins – was damals ungewöhnlich war – und es war beängstigend.”

Mittlerweile hat der 48-Jährige seine Ängste aber überwunden. “Es scheint merkwürdig, dass ich dem [Erfolg] den Rücken gekehrt habe, aber dass in dem Jahr mehr Amerikaner mein Album gekauft haben als ‘Bad’ von Michael Jackson, machte mich, einen 24-Jährigen, der Single, zurückgezogen und sehr einsam war, panisch”, schildert Michael seine Gefühle der Zeitschrift ‘Hello!’.

Trotzdem gesteht der Musiker, dass ihm die Ausmaße seiner aktuellen Tour mal wieder ein wenig Angst eingeflößt haben. Der Grund dafür ist vor allem, dass er mit einem 41 Mann starken Orchester auf der Bühne steht.

“Ich habe immer geglaubt, dass ich mal eine Art Orchester-Tour machen würde, weil es einfach eine so große Herausforderung ist. Aber es ist das erste Mal, dass ich nervös war, eine Live-Show zu machen, was merkwürdig ist, weil ich bei den ersten Wham!-Shows auch nicht nervös war.” (Bang)

Foto: wenn.com