Montag, 24. Oktober 2011, 12:05 Uhr

Joe Jonas will nächstes Jahr einen neuen Film drehen

Berlin. Joe Jonas ist noch die nächsten Wochen als Support von Britney Spears im ersten Teil ihrer Europa-Tournee unterwegs und stellt sein erstes Soloalbum ‘Fastlife’ vor. Promi-Reporterin Tari von klatsch-tratsch.de begleitete den 22-Jährigen und traf sich backstage zum Interview.

Joe plaudert über sein Album, die Tour mit Britney, Tokio Hotel, ein aktuelles Filmprojekt und den Wunsch, ein eigenes Restaurant zu haben.

Wie ist das, zum ersten Mal eigene Songs auf einer Tournee zu performen?
“Es ist etwas total anderes plötzlich alleine auf der Bühne zu stehen, ohne meine Brüder. Ich versuche etwas ganz neues zu kreieren, etwas das von Dance und Housemusik inspiriert ist. Ich versuche alles zusammen zu mixen um meine Persönlichkeit zu zeigen.”

Ist das für dich ein Neuanfang oder nur ein einmaliges Solo-Projekt?
“Momentan ist es ein Projekt, ich weiß noch nicht wie lange ich es machen werde, es macht mir gerade einfach sehr viel Spaß. Ich werde es so lange machen, wie ich die Möglichkeit habe.”

Deine Musik klingt schon anders als damals mit den Jonas Brothers. War das Absicht, um dich von der Band abzuheben?
“Ja ich wollte schon etwas machen, was ein bißchen anders klingt. Die Absicht war da, etwas neues zu machen. Ich möchte meine Fans mit auf diese Reise mitnehmen.”

Hast du auf deinem Album ‘Fastlife’ einen bestimmten Lieblingssong?
“Es wechselt immer wieder mal. Momentan ist mein Lieblingssong ‚Make You Mind’, aber auch ‚Lighthouse’, es macht Spaß sie zu performen.”

Gibt es einen bestimmten Grund, warum du dein Album ‚Fastlife’ genannt hast?
“Mein Leben geht ziemlich schnell voran, ich reise von Stadt zu Stadt, ich bin in fünf Ländern in den letzten zwei Wochen gewesen, ich bin über all unterwegs und mein Leben ist ab und zu echt stressig, aber ich habe trotzdem eine großartige Zeit.”

Warum war gerade jetzt der richtige Zeitpunkt um ein Solo-Album herauszubringen?
“Meine Brüder und ich wollten uns eine kleine Auszeit von der Band nehmen. Meine Brüder hatten die Idee, dass ich ein Solo-Projekt starten sollte, sie unterstützen mich sehr dabei. Ich bin sehr froh das jetzt machen zu können und die Möglichkeiten dazu zu haben. Meine Brüder freuen sich für mich, sie machen ja ebenfalls ihr eigenes Ding. Mein älterer Bruder hat geheiratet und hat viel mit seinem Haus zu tun. Und Nick schreibt und produziert für viele andere Künstler und geht an den Broadway.

Viele ehemalige Teeniestars haben das Problem das Disneyimage loszuwerden, geht es dir da genauso?
“Es war gar nicht nötig mein Image zu wechseln. Ich bin 22 geworden, da verändert man sich automatisch – optisch wie auch beruflich. Ich denke, dass die Menschen diesen natürlichen Imagewechsel akzeptieren. “

Wie ist es für dich als Support Act für Britney Spears unterwegs zu sein?
“Es ist total aufregend. Ich habe sie das erste mal bei den MTV Video Music Awards vor vier Jahren getroffen und jetzt mit ihr auf Tour zu sein ist fantastisch. Ich freue mich auf die nächsten vier Wochen.”

Gibt es jemanden mit dem du gerne mal zusammen arbeiten würdest?
“Ja es gibt einige, zum Beispiel Kanye West oder David Guetta oder andere House DJs!”

Also hörst du auch gerne privat House und Dance?
“Ich höre viele verschiedene Sachen, aber meisten eben Housemusik und Dance.”

Neben der Arbeit als Sänger bist du auch Schauspieler. Wird es schauspielerisch in nächster Zeit etwas Neues von dir geben?
“Nächstes Jahr werde ich mich wieder mehr auf die Schauspielerei konzentrieren, aber momentan fokussiere ich mich eher auf das Singen. Aber es gibt wie gesagt Pläne für einige Filmprojekte. Ein Freund von mir in Los Angeles ist Produzent und der hat einige Projekte. Die nächsten vier Wochen wird er den Film fertig haben, so dass wir nächstes Jahr mit den Dreharbeiten beginnen können.”

Wie stellst du dir deine Zukunft vor?
“Ich hoffe das ich weiterhin Musik machen kann, auch mit meinen Brüdern. Das wünsche ich mir auch noch in zehn Jahren. Außerdem würde ich gerne noch mehr Filme drehen und ein Restaurant eröffnen. Und danach will ich natürlich eine Familie haben.”

Worin, denkst du, liegt der Unterschied im Musikgeschäft zwischen den USA und Europa?
“In Europa werden viele verschiedene Musikstile angenommen. In Amerika hört man im Radio ausschließlich zehn Sänger. In Europa werden auch neue Künstler schneller akzeptiert, das ist cool zu sehen. Das passiert nicht oft in den USA!”

Was ist für dich das Negative am berühmt sein?
“Negativ ist auf jeden Fall, dass ich sehr wenig Schlaf habe. Ich mache ständig kleine Mittagsschläfchen. Das Positive ist natürlich, dass ich die Möglichkeit habe, mit dem was ich liebe, Geld zu verdienen. Außerdem kann ich in der Welt herumreisen und wunderschöne Städte sehen. Außerdem natürlich auch die Fans, die deine Musik lieben.

Ist es dein erstes Mal in Deutschland und hast du überhaupt Zeit dich ein wenig umzuschauen?
“Es ist mein sechstes mal hier. Leider habe ich nicht viel Zeit mich umzusehen. Es ist nur ein kurzer Besuch hier. Doch ich kenne deutsche Bands wie Tokio Hotel, machen die noch Musik?”

Wenn man so viel rumreist ist es bestimmt schwer eine Freundin zu finden, könntest du dir auch vorstellen, einen Fan zu daten?
“Natürlich wäre es schön, wenn die Person die du datest jemand ist, die deine Musik unterstützt. Ich könnte mir vorstellen das das gut zusammen passen würde!”

Fotos: klatsch-tratsch.de/Patrick Hoffmann, Universal (2)