Mittwoch, 26. Oktober 2011, 12:35 Uhr

Seal: Neues Album kommt mit elf absoluten Soulklassikern

Hamburg. Schon 2008 überzeugte Seal mit dem grandiosen Album Soul, das große Klassiker des Genres in modernem Gewand präsentierte und dabei unschlagbar er selbst war. Nun legt der Grammy- Gewinner mit der unverwechselbaren Stimme nach: ‘Soul 2’ heißt sein achtes Album, das am 11. November rauskommt, und besteht aus elf Soulklassikern, die mit dem typischen Seal-Touch brillieren.

Gemeinsam mit seinem langjährigen und durchaus legendären Producer Trevor Horn und Produzenten-Legende David Foster nahm der Heidi-Klum-Gatte unsterbliche Klassiker von Marvin Gaye, Bill Withers, Al Green, Teddy Pendergrass und vielen anderen auf.

Zusammen mit Trevor Horn, der bereits die SEAL-Alben Seal, Seal II und Human Being produzierte, nahm Seal in London und Los Angeles Lean On Me (Bill Withers), Love Don’t Live Here Anymore (Rose Royce), Love T.K.O. (Teddy Pendergrass), Oh Girl (The Chi-Lites), Ooo Baby Baby (The Miracles), What’s Goin’ On (Marvin Gaye), Wishing On A Star (Rose Royce) und Ain’t Nothing But A House Party (The Showstoppers) auf.

Ebenfalls in Los Angeles entstanden Backstabbers (The O’Jays), I’ll Be Around (The Spinners), Let’s Stay Together (Al Green) und Love Won’t Let Me Wait (The Delfonics) in enger Zusammenarbeit mit David Foster (Michael Bublé, Celine Dion u.v.m.) und Jochem van der Saag.

„Während meiner zwanzig Jahre langen Reise durch das Musikbusiness sind mir zwei Dinge konstant am wichtigsten geblieben: Die Stimme und – noch bedeutender – der Song! Jeder Tag gibt mir die Chance, einen weiteren großen Song zu schreiben oder einen herausragenden Song zu singen. Die Songs auf Soul 2 sind die Ergebnisse einer natürlichen Evolution seit dem ersten Soul-Album – und es sind durchweg zeitlose Klassiker“, erläutert Seal.

„Ein weiterer wichtiger Grund Musik zu machen, ist das ‚Geschenk der Kollaboration’. Ich war in der glücklichen Lage, auf dem Album mit zwei Größen wie Trevor Horn und David Foster zusammen zu arbeiten, und sie inspirieren mich immer noch an jedem neuen Tag.“

„Mit Seal zu arbeiten, ist als ob man die Musik neu entdeckt … sogar ich würde mir das Album kaufen“, so Trevor Horn, der seit über 30 Jahren mit allen goßrn der Branche zusammengearbeitet hat.

Und Foster führt aus: „Es war eine großartige Gelegenheit, nach dem überwältigenden Erfolg von Soul noch einige der besten Songs aufzunehmen, die je geschrieben wurden. Ich bin sicher, die Fans werden unsere Auswahl und Seals einzigartige, raue und, ja, sexy klingende Herangehensweise an diese großen Klassiker sehr begrüßen. Ich bin sehr glücklich, dass ich die Produktion mit Jochem van der Saag und einem meiner favorisierten Producer, Trevor Horn, teilen konnte. Seine gemeinsame Geschichte mit Seal ist sehr reichhaltig und geht sehr tief. Ich glaube, zusammen haben sie einige der besten Alben aller Zeiten aufgenommen. Sie folgten nicht, sie führten!“

Im Rahmen seiner zwanzigjährigen Karriere hat Seal mehr als 20 Millionen Alben verkauft und vier Grammys gewonnen. Seine emotionalen und romantischen Liebeslieder wie Prayer For The Dying, das mit einem Grammy ausgezeichnete Kiss From A Rose und Don’t Cry (alle aus dem 94er-Album Seal II) und Love’s Divine (aus Seal IV von 2003) haben ihn weltweit zu einem der erfolgreichsten Künstler werden lassen.

Mit seinem Debüt-Album aus dem Jahre 1991 und dem Dancefloor-kompatiblen System (2007) konnte er sich überdies fest in der britischen House- und Rave-Szene verankern. 2008 konnte SEAL mit Soul überragende, weltweite Erfolge feiern: Es erhielt Doppelplatin in Belgien und in Gesamteuropa, Platin in Kanada, der Schweiz und im UK sowie Gold in Australien, Italien und Schweden. In Frankreich erhielt es nach 13 Wochen konstanter Platzierung auf Platz 1 sogar Diamant-Status! In Deutschland positionierte es sich auf Platz 15, in den USA auf 12 und in Österreich auf 8.

Ab dem 28. Oktober wird SEeal im Rahmen der “AIDA Night Of The Proms-Tour” live in Europa zu erleben sein. Für Deutschland sind allein 19 Konzerte geplant.

Fotos: Warner Music, wenn.com (1)