Mittwoch, 26. Oktober 2011, 23:20 Uhr

Sinead O'Connor übt heftige Kritik an Casting-Juror Gary Barlow

London. Man kann jetzt mit Sicherheit sagen, dass Sinead O´Connor (44) kein Fan der britischen Casting-Shows – wie beispielsweise ‘X-Factor’ – ist. Besonders schlecht zu sprechen ist sie da auf Juror und Take That-Mitglied Gary Barlow (40), weil der ihrer Meinung nach die Kandidaten der Show nicht sehr gut behandelt.

Die irische Sängerin und Ikone der 90er Jahre sagte, es sei “unerträglich” anzusehen, wie Barlow mit den jungen Hoffnungsträgern umgeht.

Sie erklärte dazu gegenüber der britischen Press Association: “Mir fällt es schwer, das anzusehen, weil ich nicht ausstehen kann, wie einige der Juroren die Teilnehmer behandeln.”

Connor urteilte mit harten Worten besonders über Gary Barlow: “Der Kerl hat eine schreckliche Art und Weise, Menschen zu sehen. Wenn er meine Sohn wäre, würde ich mit ihm mal ein ernstes Wort darüber reden, wie er mit den Leuten umgeht. Ich finde das unerträglich.”

Außerdem ist sie der Meinung, dass die Show Menschen mit emotionalen Problemen ausnutzt: “Ich glaube nicht, dass die Leute, die in der Show auftreten, darüber nachdenken, wie sie auf andere wirken. Aber wenn man sie auf der Bühne sieht, dann sind sie nur am Weinen. Das ist wie in einer Therapie.”

Sinead, die 1990 mit “Nothing Compares 2U” einen weltweiten Erfolg feierte, sagte auch, dass sie ihre Tochter nicht zu ‘X Factor’ schicken würde, obwohl die gerne Sängerin werden möchte. Sie fügte hinzu: “Ich möchte sie nicht in eine Situation stecken, in der sie verwundbar ist. Das ist nichts für eine 15-oder 16-jährige.” (Bang)

Fotos: wenn.com