Donnerstag, 27. Oktober 2011, 11:49 Uhr

"The Rum Diary": Hier torkelt der Depp zu seiner Premiere

New York. Die Fans kennen Johnny Depp (48) in den “Fluch der Karibik”-Filmen bereits als taumelnden und leicht vertrottelten Captain Jack Sparrow. Der Schauspieler schien aber am Dienstagabend vergessen zu haben, dass er sich nicht am Filmset befindet.

Der 48-jährige torkelte und schwankte bei der Ankunft zur Premiere seines neuen Films “The Rum Diary” im Museum of Modern Art in New York über den roten Teppich, im Schlepptau eine Vielzahl von Sicherheitskräften, die darauf achten mussten, dass Depp nicht über seine eigenen Füße stolpert.

Ein Augenzeug berichtete laut Agentur WENN: “Der Leibwächter mußte ihn die ganze Zeit aufrecht halten, als er auf dem Teppich war. Er trug ihn aus dem Auto und hob ihn buchstäblich über dem Boden, trug ihn zu den Fans und erreichte ihm einen Stift. Nach einer Weile hob ihn der Bodyguard hoch und trug ihn rüber, um für die Fotografen posieren und hielt ihn aufrecht, als er ins Theater ging. Depp sah nicht so aus als ob er stehen konnte ohne Hilfe von seinem Leibwächter. “

Doch der Auftritt ist nur gespielt, schließlich spielt Depp in dem Film einen versoffenen Journalisten. Der Film basiert auf einem gleichnamigen Buch des legendären, verstorbenen Journalisten Hunter S Thompson. Johnny Depp spielt darin den Charakter Paul Kemp, der für eine Lokalzeitung in die Karibik reist und von da an ein Leben voller Ausschweifungen und Alkoholexzesse führt.

Im piekfeinen, grauen Anzug, mit Goldkettchen und blau lackierten Fingernägeln, versuchte das Gleichgewicht zu halten, aber stattdessen beinahe in die Absperrung taumelte, die die Fans von ihrem Star trennten. Sein Bodyguards war jedenfalls immer gleich zur Hand und half dem Schauspieler rechtzeitig wieder auf die Beine.

Viele der anwesenden Fans waren enttäuscht davon, dass er sich mit dem strengblickenden Team an seiner Seite, so gut wie keine Zeit für sie nahm.

Übrigens sagte Johnny Depp jüngst in einem Interview zu möglichen Plänen für seinen Abschied von dieser Erde: “Man soll mich in einem Fass Whisky versenken. Dann kann jeder daraus trinken.”

Fotos: wenn.com