Freitag, 28. Oktober 2011, 10:45 Uhr

Morgan Freemans Lieblingshobbys sind Flugzeuge und sein Segelboot

Hamburg. Hollywoodstar Morgan Freeman spielt in seinem neuen Film “Mein Freund, der Delfin” (Kinostart: 15. Dezember) einen Arzt – für den Schauspieler allerdings ein Part wie jeder andere. “Eine persönliche Traumrolle habe ich nicht. Ich spiele, was man mir vorsetzt, meinetwegen auch einen Stein”, bekennt Freeman im Gespräch mit der Programmzeitschrift TV Movie.

Für ihn ist ein Leichtes, in eine Rolle hinein-, oder auch wieder herauszuschlüpfen. Freeman erklärte dazu: “Schauspieler reden oft davon, wie betroffen sie sind und dass sie den Charakter nicht ablegen können. Das Problem habe ich nicht.”

An den harten Beginn seiner Karriere kann sich der Altmeister bis heute nur zu gut erinnern. “Anfang der 60er war ich so arm, dass ich manchmal drei Tage nichts zu essen hatte. Furchtbar”, erzählt Freeman. Als Schwarzer habe er damals viele Nachteile gehabt, weil die meisten Rollen nur mit Weißen besetzt wurden. “Doch jedes Mal, wenn ich aufgeben wollte, passierte etwas, dass mir Mut machte.”

An ein Ende seiner erst spät von Erfolg gekrönten Karriere denkt der 74-Jährige noch lange nicht. “Ich mag meine Arbeit und ich mag es, Geld zu verdienen. Also stehe ich vor der Kamera, bis ich nicht mehr aus dem Bett krabbeln kann.”

Als Gegengewicht widmet er sich seinen liebsten Spielgeräten: vier Flugzeugen und einem Segelboot. “Unser Alltag ist so hektisch – beim Fliegen und Segeln stört mich niemand”, schwärmt Morgan Freeman. “Ich fühle mich in der Luft und auf dem Wasser irgendwie unsterblich.”