Samstag, 03. Dezember 2011, 9:39 Uhr

Kate Beckinsale erschüttert, dass ihr letzter Film nicht ins Kino kam

London. Kate Beckinsale war am Boden zerstört darüber, dass ihr letzter Film nicht in die Kinos kam. Die Schauspielerin (‘Van Helsing’) stand unter der Regie von Rod Lurie für den Film ‘Nothing But The Truth’ vor der Kamera und war stolz auf ihre Leistung in dem Projekt.

Es traf sie daher hart, dass der Streifen nie auf die Kinoleinwände der Welt kam. Grund dafür war, dass Yari Film Group, die zuständige Filmgesellschaft, vor dem geplanten Erscheinungstermin von ‘Nothing But The Truth’ Insolvenz anmeldete. So wurde das Drama zwar im September 2008 auf dem Toronto International Film Festival vorgestellt, einem breiten Publikum aber erst im April 2009 mit dem Erscheinen der DVD zugänglich gemacht.

“Um ehrlich zu sein, war ich untröstlich, nachdem ich diesen Film gemacht hatte”, erinnert sich die 38-Jährige. “Ich war sehr zufrieden mit ihm und stolz darauf; ich war für den Critics’ Choice Award nominiert und am nächsten Tag war die Filmgesellschaft pleite und der Film kam niemals heraus. Ich fühlte mich davon sehr getroffen und dachte, ich brauche einen kurzen Moment.”

Die Erfahrung habe sie allerdings nicht vollständig zerstört und halte sie auch in Zukunft nicht davon ab, neue Projekte anzunehmen, betont die Hollywood-Schönheit. Zudem könnte sie sich auch vorstellen, wieder im Theater auf der Bühne zu stehen, da sie das ursprünglich nur aufgegeben hatte, um ihrer Tochter mehr Zeit widmen zu können.

“Ich habe lange Zeit nicht im Theater gespielt, weil meine Tochter wollte, dass ich sie abends ins Bett bringe”, äußert die Britin im Gespräch mit dem ‘Total Film’-Magazin. “Jetzt interessiert es sie nicht mehr wirklich, ob ich da bin oder nicht.”

In diesem Jahr stand Beckinsale derweil an der Seite von Colin Farrell für ein Remake des Sci-Fi-Thrillers ‘Total Recall – die totale Erinnerung’ vor der Kamera. In die deutschen Kinos kommt der Film voraussichtlich am 16. August 2012. (Bang)

Foto: wenn.com