Montag, 05. Dezember 2011, 16:19 Uhr

Günther Jauch sagt Gottschalk ab und Wladimir Klitschko Jauch

Köln. Zahlreiche prominente und unbekannte Gäste, die 2011 für Schlagzeilen gesorgt hatten, prägten den live produzierten RTL-Jahresrückblick, der zwei kurzfristige Änderungen des geplanten Ablaufs parat hatte.

Der gemeinsam mit seinem Bruder Vitali als Gast angekündigte Wladimir Klitschko musste ganz kurzfristig seine Teilnahme absagen. Der Box-Weltmeister, dem erst am Samstag in Düsseldorf ein Nierenstein operativ entfernt worden war, befand sich schon im Studiokomplex und wartete auf seinen Auftritt, als er plötzlich über starke Schmerzen klagte. Sofort entschied er gemeinsam mit seinem Manager Bernd Bönte, die Show abzusagen und stattdessen zur nochmaligen Kontrolle in die Uniklinik Düsseldorf zu fahren. 20 Minuten später betrat dann Vitali Klitschko alleine das Studio.

Gegen Ende der gut 200-minütigen Mammutsendung kam es dann zum kurzfristig verabredeten Auftritt von TV-Moderator Thomas Gottschalk, der sich am Samstag nach 151. Ausgaben von „Wetten, dass..?“ verabschiedet hatte.

Bei dieser Gelegenheit hatte Günther Jauch seinen langjährigen Freund und Kollegen zum RTL-Jahresrückblick eingeladen, um ihm dort mitzuteilen, ob er die Nachfolge von Thomas Gottschalk antreten wolle. Jauchs Entscheidung fiel dann am Sonntagabend klar und eindeutig aus: „Ich bin Dir schon oft in Deinem Leben nachgefolgt. Ich glaube aber einfach, dass ich das nicht gut kann. Und als Nachfolger von Dir könnte ich es schon gar nicht.“

Jauch hatte sich zum Taudy des Publikums noch in ein 20 Jahres altes, potthäßliches “Wetten, dass…-?”-Outfit von Gottschalk geworfen.
Die Schuhe warf Gottschalk schließlich ins Publikm. Vermutlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sie bei ebay auftauchen.

Der WM-Kampf zwischen Wladimir Klitschko und seinem französischen Herausforderer Jean-Marc Mormeck ist übrigens nun doch geplatzt und soll am 3. März 2012 nachgeholt werden. Heute Mittag teilte Manager Bernd Bönte im Rahmen einer Pressekonferenz in Düsseldorf mit, dass der ukrainische Dreifach-Weltmeister nach der erfolgreichen Entfernung eines Nierensteins immer noch an den Nachwirkungen der Koliken leide und daher zu geschwächt sei, um am Samstag in der Düsseldorfer ESPRIT arena in den Ring zu steigen.

Fotos: RTL/Willi Weber, Morris Mac Matzen