Montag, 05. Dezember 2011, 18:10 Uhr

H.P. Baxxter: Scooter werden in Deutschland einfach unterschätzt

München. Scooter-Frontmann H.P. Baxxter (44, eigentlch Hans Peter Geerdes) findet, dass seine Techno-Band in Deutschland nicht ernst genommen wird. Der Frontmann der Techno-Band, die mit eigenen Titeln und unzähligen Cover-Versionen wie ‘Hyper Hyper’, ‘How Much Is The Fish?’, ‘Ramp! (The Logical Song)’ und ‘Jumping All Over The World’ weltweit in den Top Ten der Charts landete, beschwert sich im Interview mit dem ‘Playboy’, in Deutschland unterschätzt zu werden.

“Gerade in den ersten Jahren haben wir ordentlich auf den Deckel gekriegt”, erinnert er sich. “Hier wird man erst für voll genommen, wenn man das Betroffenheitsgefühl unterbreitet.”

Von Anfang an sei es ihre Intention gewesen, dass Fans bei Konzerten ihr Gehirn an der Garderobe abgeben. “Wir wollten ja nie die Welt verändern durch gesellschaftskritische Lyrik”, erklärt er. Vielmehr gehe es darum, “kollektive Euphorie” zu erzeugen, mit der das Publikum den Alltag vergessen könne.

Der Alltag seiner Band auf Tour sei dagegen völlig unspektakulär. “In unserer Band sind alle langweilig. Auf Tour hängen die nur rum. Ich mache Ansagen: Heute gehen wir in den Zoo! Alle rennen brav mit.” (Band)

Foto: Eva Napp/WENN.com