Montag, 05. Dezember 2011, 10:36 Uhr

Matthias Schweighöfer: "Wir streiten uns grundsätzlich erst mal"

Hamburg. Matthias Schweighöfer hat trotz anhaltender Erfolge einen Grund zum Jammern. “Am Anfang haben wir viel zusammen unternommen, jetzt fast gar nichts mehr. Das liegt vor allem daran, dass wir ein Kind haben und beide arbeiten”, sagt Matthias Schweighöfer im Interview mit ‘Brigitte Balance’ über den Alltag zu Hause.

Es habe aber auch viele Vorteile, so lange ein Paar zu sein: “Meine Freundin und ich vertrauen einander und fühlen uns für den anderen verantwortlich. Wir haben schon so viel miteinander erlebt und auch Höllenzeiten überstanden, das kann keine bloße Verliebtheit mehr aufwiegen.”

Was er mit “Höllenzeiten” meint, erklärte Schweighöfer so: “Krisen, die andere Paare auch erleben: Man überlegt, ob man sich trennt, ob man in getrennte Wohnungen zieht, wer das Sorgerecht bekommt”. Doch das habe sich stets wieder eingerenkt. Für eine Partnerschaft müsse man sich Zeit nehmen, damit sie funktioniere.

“Das müssen wir erst wieder lernen. Zurzeit wohnen wir zusammen und sind vor allem Eltern”, sagt der 30-Jährige, der ab dem 15. Dezember mit seinem neuen Film “Rubbeldiekatz” im Kino zu sehen ist. Wenn er bei einem Dreh ist und seine Freundin Zuhause, lebe jeder so sein Leben. Wenn sie sich dann wiedersehen:”streiten wir uns grundsätzlich erst mal. Jeder hat sich daran gewöhnt, Dinge alleine zu entscheiden. Wir müssen uns zunächst wieder als Paar zusammenraufen.”

Der Schauspieler und Produzent ist seit acht Jahren mit seiner Freundin Ani Schromm zusammen. Beiden haben zusammen die zweieinhalbjährige Tochte Greta. (ots)

Foto: wenn.com