Dienstag, 06. Dezember 2011, 11:06 Uhr

Deutschlands heimlicher YouTube-Star bei "The Voice Of Germany"

München. Es war bisher immer wieder amüsant, wenn Xavier Naidoo Juror-Kollegen Rea Garvey ‘The Voice Of Germany’ den Kampf erklärt, die Herren von The BossHoss “so eine tolle Frau” in ihrem Team brauchen und Nena nicht mehr weiß, ob sie eine Frau oder einen Mann hört.

Am Donnerstag, 8. Dezember, auf ProSieben und Freitag, 9. Dezember, in SAT.1 laufen die beiden letzten Blind Auditions, bevor es dann in die mit Spannung erwarteten Battles geht.

Fast 13 Millionen Klicks kann Michael Schulte (21) auf seinen Videos bei YouTube für sich verbuchen. Jetzt wagt sich der rothaarige Wuschelkopf aus dem Netz und auf die Bühne. Ob seine Akustik-Version von “Set Fire To The Rain” (Adele) bei den Coaches genauso gut ankommt wie bei seinen Online-Fans? Xavier Naidoo: “Ich bin nicht so glücklich. Ich fand, du warst weit unter deinen Möglichkeiten.”

Oder der Münchner Sahar Haluzy (17) zum Beispiel. Er sorgt bei seinem Auftritt mit “I’m Yours” (Jason Mraz) bei Nena kurzzeitig für Verwirrung: “Am Anfang dachte ich, du wärst eine Frau.” Ob die Coach-Männer ihren ersten Eindruck teilen, werden wir in dieser Woche sehen.

Und wie gehts ab nächster Woche weiter? Jeder Coach muss bei den “Blind Auditions” 16 Talente aus den 150 Sängern für sein Team auswählen: “Dr. Ton” Xavier Naidoo hat bereits 13 Stimmprofis, Nena hütet zehn Künstler auf ihrem Ponyhof, Rea Garvey versammelt bisher neun Künstler in seinem Team und The BossHoss suchen noch acht Cowboys.

In vier Battles heißt es für die Talente: Stimme gegen Stimme! Immer zwei Talente aus einem Team treten im Gesangsduell gegeneinander an.
Der Coach bereitet die Kontrahenten in der Trainingswoche mit einem professionellen Coaching-Partner seiner Wahl intensiv auf das Battle
vor und gibt ihnen in Einzelgesprächen wertvolle Tipps. Direkt nach dem gemeinsamen Auftritt muss der eigene Coach entscheiden, wer weiter kommt und für wen “The Voice of Germany” vorbei ist. Von den acht “Battle”-Siegern wählt jeder Coach am Ende sechs Künstler aus, mit denen er in die Livephase startet. Ab dann zählt auch die Stimme der Zuschauer.