Dienstag, 06. Dezember 2011, 22:57 Uhr

Jesse James: Die Ehe mit Sandra Bullock hat ihn verändert

Los Angeles. Jesse James macht seine Ehe mit Sandra Bullock dafür verantwortlich, dass er seinen alten Freunden den Rücken kehrte. Der Motorrad-Unternehmer, der in seiner fünfjährigen Ehe mit der Oscar-Preisträgerin mehrere Affären hatte, behauptet, dass seine Beziehung ihn auf schlechte Art verändert habe.

“Ich wurde eine große Nummer, habe so eine Hollywood-Schauspielerin geheiratet und mit niemandem mehr gesprochen, deshalb fühle ich mich schlecht”, verrät er in der Reality-Sendung ‘American Chopper: The Build-Off’. “Ich fühle mich verpflichtet, wieder mit all diesen Leuten in Verbindung zu treten und ihnen zu zeigen, dass ich noch immer derselbe Typ bin, der Motorräder macht. Ich bin nicht der, der ich wurde. Ich glaube, dass die Leute es satt haben, Dinge über mein Privatleben zu hören und bereit sind, mich wieder arbeiten zu sehen. Die Leute haben fast vergessen, dass ich in dem was ich mache, einer der Besten der Welt bin.”

Der 42-Jährige, dessen ehemalige Verlobte Kat von D behauptet, dass er sie während ihrer gemeinsamen Zeit mit 19 Frauen betrog, hat überdies kein Interesse mehr an Dates. “Die Leute tun so, als würde ich jeden Abend in Strip-Clubs gehen und Sex-Orgien haben”, beschwert er sich gegenüber der ‘Los Angeles Times’. “Und wissen Sie was? Ich bin jeden Tag mit meinen Kindern zu Hause und bei der Arbeit. Es wäre toll, die perfekte Frau zu haben und eine echte Beziehung zu führen. Ich habe das alles versucht, aber es hat nicht geklappt. Und jetzt muss ich mich auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist.”

Weiter versichert er, “kein großartiges Privatleben” zu haben, sondern nur  mit seinem Motorrad zum Club eines Freundes zu fahren. “Dort sitze ich hinten und trinke Mineralwasser, während ich mir einige Stunden lang ein Jazz-Trio ansehe. Dann fahre ich wieder nach Hause”, behauptet er und fügt hinzu: “Ich musste das alles wohl durchmachen, um herauszufinden, was wirklich wichtig ist. Ich bin für drei Kinder ein alleinerziehender Vater und das nimmt 99 Prozent meines Lebens ein. Das restliche Prozent ist meine Arbeit und Kreativität und die Hingabe, die ich beidem entgegenbringe.”