Mittwoch, 07. Dezember 2011, 11:25 Uhr

David Pfeffer: Alles über die erste Single und das erste Album

München. Er ist der umschwärmte Sieger einer hochklassigen „X Factor“-Staffel 2011. Der bis jetzt beurlaubte Polizist David Pfeffer hat mit seiner sensiblen Stimme, wahrhaftigem Gefühl und einem ganz eigenen Stil die Herzen der Zuschauer erobert.

Nach dem Herzschlag-Finale der Show kann es der empfindsame Duisburger kaum erwarten, seine große Liebe – die Musik – zum Beruf zu machen. “Ich rede schon gerne – aber am liebsten über Musik. Darüber kann man sich mit mir stundenlang unterhalten”, sagte David.

Eigentlich stand David Pfeffer Talentshows eher skeptisch gegenüber. Dem 29-jährigen “Sergeant Pepper“ ist Authentizität heilig, und als er auf die Sendung aufmerksam gemacht wurde, fragte er sich, ob er überhaupt der Typ dafür sei. Typisch David, dass er es dann doch versuchte. “Ich wusste ja gar nicht wirklich, wie es hinter den Kulissen ist – also wollte ich mir eine Meinung bilden”.

Welch ein Triumphzug aus diesem Experiment werden würde, hätte sich er sich nicht mal in seinen kühnsten Momenten träumen lassen. Mit seiner eher zurückhaltenden, ernsthaften Art und richtig viel Talent schlug der 29-Jährige nicht nur bei Mentor Till Brönner voll ein. Ohne Allüren und mit verdammt viel Tiefgang auf den Stimmbändern, sang sich David Pfeffer durch die Liveshows.

“Ich habe mich bei ‘X Factor’ total wohlgefühlt. Im Bootcamp, im Juryhaus und bei den Liveshows. Ich habe eine Menge Respekt vor so viel Talent und dem künstlerischen Niveau insgesamt.” Ohne Allüren und mit verdammt viel Tiefgang auf den Stimmbändern, sang sich David Pfeffer dann “Pfeffer-Style“ durch die Liveperformances. Er machte sich Hymnen von Coldplay über The Police bis zu Adele zu eigen.

Davids erklärtes Ziel, dem Publikum ohne übertriebene Show-Effekte Emotionen nahe zu bringen, ist ihm Woche für Woche gelungen. “Ich verehre Künstler wie Damien Rice oder William Fitzsimmons, der ein ganzes Album über Trennungsschmerz gemacht hat. Das mögen andere einseitig finden, aber ich mag so was. Mir persönlich imponiert das wesentlich mehr, als technisch versiert zu sein.”

Die erste Single heißt „I’m Here“ und ist ihm perfekt auf den Leib geschneidert. Ein einfühlsamer Song mit viel Tiefgang, dem der 29-Jährige im „Pfeffer-Style“ Leben einhaucht. “Das ist das Schönste: Man spielt einen Song und kann ihm ein eigenes Gesicht geben. Das Gefühl kann man mit nichts anderem vergleichen. Es klingt vielleicht pathetisch, aber hinterher kann alles passieren – die Musik besteht für immer weiter.” Als größtes Kompliment empfindet er es, wenn ihm seine Zuhörer sagen, dass das Gefühl, das er mit seinen Interpretationen transportiert, angekommen ist.

Dieses Lob wird David Pfeffer, dem Sarah Connor bereits bestätigt hat, ein „echter Künstler“ zu sein, garantiert auch für „I’m Here“ hören. Denn wenn der gut aussehende Mann mit der sinnlichen Stimme singt: „I can’t erase your pain, but I’ll do my best to keep you safe“ , dann glaubt man ihm jedes Wort. Nach dem Herzschlag-Finale kann David es kaum erwarten, seine große Liebe – die Musik – endlich zum Beruf zu machen. „I’m Here“ ist ein Versprechen, auf das wir alle gewartet haben, es erscheint am 9. Dezember 2011 physisch und ist seit gestern auch auf den wichtigsten Download-Portalen zu haben. Am Freitag folgt auch gleich sein erstes Album ‘I Mind’.

Und weil Mentor Til Brönner auch gerne seiner Leidenschaft, der Fotografie frönt, hat der Juror auch die Fotos zum Album beigesteuert.

klatsch-tratsch.de hat schon mal in das Album reingehört. Die zehn Songs sind gefälliger Poprock, der nirgends aneckt und die Davids rauchige Stimmung besonders gut zur Geltung bringen. Darunter wunderbare Balladen. Das alles klingt wunderbar international und der eine oder andere Hit ist garantiert auch dabei, wenn man neben der ersten Single “I’m Here” z.B. “Losing My Time”, “Changes” oder gar “Pieces By Pieces” hört. Letzten Song hätten Coldplay auch nicht besser machen können! Da entfaltet sich ein kleiner Song mit einer eingängigen Hookline zu einem bombastischen Soundgemälde. Ganz großes Kino!

Tracklist:
Up To Us
Fall On Me
I`m Here
Riot In My Veins
Wasted Light
Losing My Time
Changes
Pieces By Pieces
All Blessings
Out Of Mind

Fotos: SonyMusic/Til Brönner, Postproduction: Chris Noltekuhlmann, Patrick Hoffmann/WENN.com