Freitag, 09. Dezember 2011, 14:28 Uhr

Matt Damon zeigt sich nicht gerne oben ohne

Los Angeles. Matt Damon vermeidet “Muskelprotz-Aufnahmen”. Der Schauspieler zeigt sich nicht gern halbnackt vor der Kamera. So wurde beispielsweise in dem Film ‘Die Bourne Identität’ lediglich kurz sein nackter Rücken gezeigt, obwohl er sich während der Dreharbeiten des Streifens nach eigenen Angaben in Topform befand.

“Beim ersten Bourne-Film hatte ich die Form meines Lebens und wir haben nie bewusst eine Szene gemacht, in der ich kein Shirt anhatte”, verrät der Hollywood-Star im Gespräch mit der Zeitschrift ‘Parade’. “Es gibt eine Szene in der Bournes Geliebte mir das Shirt über den Kopf zieht, aber was die Kamera sieht, sind zwei Einschussstellen auf meinem Rücken. Das ist nicht ohne Grund so; das hat seinen Sinn. Ich versuche mich von Muskelprotz-Aufnahmen fernzuhalten.”

Obwohl Damon seit 20 Jahren sowohl vor als auch hinter der Kamera erfolgreich ist und für seine Arbeit unter anderem bereits mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, ist er überzeugt davon, dass die Haltbarkeit eines Schauspielers begrenzt ist. Diese Einstellung habe eine junge Verkäuferin bei einem Starbucks-Besuch untermauert, erklärt Damon.  “Das Mädchen an der Theke sagte: ‘Oh, wow, ich fand sie toll in ‘Departed – Unter Feinden” und ich sagte: ‘Vielen Dank’ und sie fährt fort: ‘Ich weiß, ich weiß, das ist lange her'”, erinnert sich der 41-Jährige an das Zusammentreffen.

Obwohl der Film tatsächlich Ende 2006 in die Kinos kam und damit nur 5 Jahre alt ist, könne dieser Zeitraum abhängig vom Alter viel länger erscheinen, befindet der Frauenschwarm. “Weil der Film für sie, wenn sie 19 ist, womöglich herauskam, als sie 13 oder 14 war, fühlt es sich wie eine Generation dazwischen an.” Darin bestehe seiner Meinung nach die Gefahr für einen Schauspieler, in Vergessenheit zu geraten. “Alle fünf Jahre gibt es eine neue Generation von Kinobesuchern und die haben keine Ahnung davon, wer du bist. Wenn deine Identität irgendwie daran gebunden ist, hast du ein großes Problem.” (Bang)

Foto: wenn.com