Dienstag, 13. Dezember 2011, 19:04 Uhr

Bert Kaempfert: Enkel bläst die Hits des Gottvaters des Easy Listenings

Berlin. Kein anderer deutscher Musiker und Komponist des 20. Jahrhunderts hat die Unterhaltungsmusik so nachhaltig geprägt wie er, und das weltweit: Bert Kaempferts Ruf als genialer Autor, stilbildender Arrangeur und führender Bandleader ist so legendär wie seine Welthits – „Strangers in the Night“ (berühmt geworden in der Interpretation von Frank Sinatra), „Spanish Eyes“ (gesungen u.a. von Al Martino und Elvis Presley), „L.O.V.E“ (Nat King Cole), „A Swingin’ Safari“, „Red Roses for a Blue Lady“, „Danke Schoen“ und viele mehr.

Jetzt setzt Bert Kaempferts Enkel Stefan, selbst erfahrener Jazztrompeter und Schützling von Bandleader-Legende Peter Herbolzheimer, dem musikalischen Erbe seines Großvaters ein würdiges Denkmal: Jetzt erschien ‘Kaempfert Plays Kaempfert’ mit 18 neu eingespielten Klassikern des „Vaters des Easy Listening“ bei Edel:Records.

Mit diesem Album erfahren Bert Kaempferts zeitlose Orchesterwerke ein angemessen modernes Remake, das den legendären Kaempfert-Sound ins 21. Jahrhundert fortschreibt.

Kaempfert Plays Kaempfert – das sind die unvergesslichen Klassiker des großen Bert Kaempfert, von seinem Enkel als Trompetensolist gemeinsam mit dem renommierten britischen Bert Kaempfert Orchestra kongenial umgesetzt: Mit modernster Aufnahmetechnik wird der legendäre Kaempfert- Sound unverfälscht in die Gegenwart geholt und klingt so gut wie nie zuvor.
18 der stilprägendsten Werke Bert Kaempferts sind hier auf einer CD versammelt: von „A Swingin’ Safari“ mit seinem charakteristischen Pin-Whistle-Sound über „Tijuana Taxi“, „Remember When“ und „Danke Schoen“ bis zum unvergesslichen „Strangers in the Night“ – unsterblich geworden durch Frank Sinatras gleichnamiges Album von 1966.

Stefan Kaempfert kam am 10. Januar 1966 in Hamburg als erster Enkel von Bert Kaempfert zur Welt. Seine Mutter Marion studierte Musik, sein Vater Klaus Haake wurde der persönliche Assistent von Bert Kaempfert. Als Neunjähriger bekam Stefan von seinem Großvater seine erste Trompete geschenkt – und vom ersten Tag an wurde zusammen musiziert. Stefan erlebte die Entstehung des magischen Bert-Kaempfert-Sounds: Von der Idee zu einer Melodie und dem Hinzufügen von passenden Harmonien, über die Ausarbeitung der Partitur für das große Orchester bis hin zu den Aufnahmen im Tonstudio. Schon früh lernte Stefan hier Top-Instrumentalisten der internationalen Jazz-Szene kennen, darunter Bert Kaempferts Solo- Trompeter, den Niederländer Ack van Rooyen, dessen Flügelhornspiel Stefan faszinierte. Oder den selbst als Bandleader erfolgreichen und populären Posaunisten Peter Herbolzheimer, in dessen Band Stefan Kaempfert später selbst spielte.

Der viel zu frühe Tod von Bert Kaempfert, der 1980 im Alter von 56 Jahren verstarb, traf den damals 14-jährigen Stefan tief. Seine Liebe zur Musik aber blieb ungebrochen: Er studierte später am renommierten Konservatorium in Hilversum bei Ack van Rooyen Trompete. Auch nach dem Ende seines Studiums blieb Stefan Kaempfert in den Niederlanden.

Als er mit Ende Zwanzig dort seine spätere Frau kennenlernte und Vater wurde, reichte allein die Musik nicht für den Lebensunterhalt. Er legte die Trompete zur Seite und erweiterte seinen beruflichen Horizont um IT- und Multimedia. Aber die Musik ließ Stefan Kaempfert nicht los. Seit 2004 spielt er wieder regelmäßig Trompete, unter anderem in der Band seines Mentors Peter Herbolzheimer (1935–2010).

Das Jahr 2009 brachte für Stefan dann ein unerwartetes Angebot: Seine Mutter, die Musikproduzentin Marion Kaempfert und ihr Mann, der
dänische Jazztrompeter und Produzent Allan Botschinsky, stellten ihm ihre Idee vor, die Kaempfert-Klassiker neu aufzunehmen – mit Stefan als Solo- Trompeter und dem großartigen Bert Kaempfert Orchestra, das mit dem einzigartigen Easy-Listening-Sound des genialen Komponisten und Arrangeurs auch nach Bert Kaempferts frühem Tod 1980 weiterhin international Erfolge feiert. Stefan Kaempfert sagte zu – und mit den
Aufnahmen in den Londoner Angel Studios einige Monate später war der erste Schritt zur Veröffentlichung von Kaempfert Plays Kaempfert getan.

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