Dienstag, 13. Dezember 2011, 13:25 Uhr

Die Reimanns ziehen endlich in ihre texanische Leuchtturmvilla

Köln. Die Reimanns sind bekanntlich Deutschlands berühmteste Auswander-Familie. Im Juli 2004 wanderte Konny Reimann mit seiner Familie von Hamburg nach Gainesville im US-Bundesstaat Texas aus. Seitdem haben sich die Publikumslieblinge mit Einfallsreichtum, Humor, Mut und Geschäftssinn auf “Konny Island” ihr ganz persönliches Paradies geschaffen.

Nun steht der Umzug in ihre 1000-Quadratmeter-Leuchtturmvilla bevor.

UPDATE 10. Februar 2014: Die Reimanns: Die Auswanderer ab heute mit eigener Serie

Vor drei Jahren legten die Reimanns den Grundstein für ihr “Haus Hamburg” in Texas – ihre Riesenvilla mit Sauna und Fitnessetage. Seitdem baut Konny Reimann (56) in Eigenregie rund um die Uhr an seinem Traumhaus. Doch noch ist nichts fertig. Keine Tapete an den Wänden, kein Fußboden, keine Wasseranschlüsse, nichts als Kabelsalat auf ihrer texanischen Großbaustelle.

“Wir haben es so gemacht, dass es zumindest bewohnbar war und man darin schlafen konnte. Wir wollten nach der Einweihungsparty eigentlich erstmal wieder zurück ins alte Haus gehen. Aber wir haben festgestellt, wenn man einmal in diesem riesen Haus schläft, dann will man auch nie wieder weg”, sagte Konny Reimann. Der Auswanderer und seine Frau Manu (43) bitten um Hilfe aus der alten Heimat. Elf Freunde aus Norddeutschland fliegen daraufhin die 9.000 Kilometer bis nach Texas.

Tochter Janina Reimann (24) lebt seit zwei Jahren in Dallas, hat hier ihren Freund Coleman kennengelernt und studiert seit drei Wochen “Filmproduktion”. Um sich die 5.000 Dollar pro Semester Studium überhaupt leisten zu können, arbeitet sie als Nanny und hütet außerdem nachmittags zwölf kleine Kinder, die in der “German School” in Texas ihre deutschen Wurzeln “pflegen”. Da bleibt wenig Freizeit – weder für Freund Coleman noch für ihre Familie.

Für den alljährlichen “Jailbreak Mud Run” in Dallas nehmen sich jedoch alle vier Reimanns eine gemeinsame Auszeit – eine willkommene Abwechslung auch mitten im Baustellenstress. Bei dem knapp fünf Kilometer langen Hindernisparcour durch Schlamm und Matsch bahnen sich die Läufer ihren Weg durch den Dreck für einen guten Zweck. So klettern, rennen, springen, schwimmen und kriechen die Reimanns tapfer durch Schlammlöcher Richtung Ziellinie, verbringen Zeit zusammen und lassen die Baustelle für ein paar Stunden Baustelle sein.

Fotos: VOX