Samstag, 17. Dezember 2011, 19:15 Uhr

Hollywood verfilmt Geschichte des blutjungen Barfuß-Banditen

Washington. Milchbubi Colton Harris-Moore, gelangte als der “Barfuss-Bandit” zu zweifelhaften Weltruhm. Über zwei Jahre sorgte er in den USA für Angst und Schrecken. Er raubte Menschen aus, klaute Autos, Rennboote, stieg in Häuser ein und raubte fünf Kleinflugzeuge und flog damit davon. Und das alles eben barfuss.

Das Fliegen hatte er sich angeblich durch diverse Videospiele beigebracht.

Der 20-jährige Knabe, der alles andere als ein Gangster aussieht, wurde von den US-Medien schließlich der Spitzname ‘Barefeoot-Bandit’ verpaßt, da er schließlich durch seine Fußspuren, die er hinterließ, überführt wurde.

Im November 2008 klaute er eine Cessna 182, mit der knapp 500km zurücklegte gelang und eine Bruchlandung hinlegte, bei der das Flugzeug total zerstört wurde. Colton verschwand unverletzt vom Absturzort auf den Bahamas. Dann begann endlich auch das FBI nach ihm zu fahnden.

Nun wurde Harris-Moore zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er sich zum zweiten Mal vor Gericht verantorten mußte. Das Urteil fiel deswegen recht mild aus, weil dem 20-jährigen eine schlimme Kindheit zugeschrieben wurde. Er wuchs zwischen alkohol- und drogensüchtigen Eltern auf, der Vater verließ ziemlich früh die Familie.

Ein schlechtes Gewissen scheint Colton dennoch zu haben, denn seinen Opfern will er eine angemessene Entschädigung zahlen.

Und woher das Geld kommen soll, weiß der skrupellose Bursche bereits auch schon: Harris-Moore schloss bereits einen 1,3 Millionen Dollar Deal mit 20th Century Fox ab, die seine Geschichte auf die große Leinwand bringen wollen.

Fotos: wenn.com