Sonntag, 18. Dezember 2011, 9:37 Uhr

Meryl Streep: Dreharbeiten als Eiserne Lady war hart - Deutscher Trailer

London. Meryl Streep fand die Dreharbeiten zu ‘Die eiserne Lady’ sehr anstrengend. Die Schauspielerin stand zuletzt als Margaret Thatcher für den Film vor der Kamera, der sich mit der politischen Karriere der früheren britischen Premierministerin zur Zeit des Falklandkrieges im Jahr 1982 befasst.

Aufgrund der Tatsache, dass das Budget für den Streifen sehr begrenzt war und die Mitwirkenden deshalb permanent ausgelastet waren, empfand Streep die Arbeit an dem Projekt als zermürbend.

“Es war für mich körperlich schwer, weil ich mindestens 40 Prozent des Films als alte Frau verbrachte”, erinnert sich die 62-Jährige im Interview mit dem ‘Daily Telegraph’. “Wir hatten ein sehr niedriges Budget; wir hatten sehr lange Tage und es gab keine Erholung. Zwölf Stunden am Stück zu stehen, war sehr schmerzhaft und alles, was ich wollte, war eine schöne Massage.”

An ihrem ersten Tag am Set sei Streep sehr nervös gewesen, gesteht sie außerdem. Dies habe seinen Grund in ihrer Nationalität gehabt, da sie als Amerikanerin zwischen einer großen Anzahl von ausgezeichnet vorbereiteten Briten spielen sollte. “Ich kam in den Proberaum und da waren 45 der großartigsten britischen Schauspieler und sie hatten sich alle intensiv auf ihre Charaktere vorbereitet. Ich war mir nie stärker als in diesem Moment bewusst, dass ich aus New Jersey komme”, enthüllt die zweifache Oscar-Preisträgerin. “Aber sie waren alle sehr großzügig und haben mir Glaubwürdigkeit verliehen und ich bin ihnen sehr dankbar.”

‘Die Eiserne Lady’ kommrt am 1. März in die deutschen Kinos. (Bang)

Foto: wenn.com