Sonntag, 18. Dezember 2011, 19:52 Uhr

Michael Bublé kämpft standhaft gegen das Softie-Image

Hamburg. Andere Eltern machen sich Sorgen, wenn ihre Kinder über die Stränge schlagen. Doch den Eltern von Michael Bublé war der Sohn zu glatt. Er habe sich eines Tages “die Haare abgeschnitten und nur noch Anzüge getragen”, verrät der Schmuse-Barde im Interview mit dem Frauen-Magazin ‘Für Sie’.

Bublé sagte dazu: “Meine Eltern fragten sich, warum sich ein 16-jähriger Teenager ausgerechnet dem Jazz verschrieben hatte. Mein Dad versuchte verzweifelt, mich für Bruce Springsteen oder Bryan Adams zu begeistern. Ohne Erfolg.”

Trotzdem war Michael Bublé in jungen Jahren offenbar hart im Nehmen: “Ich habe fast zehn Jahre lang von Juli bis Oktober als Fischer gejobbt, weil ich als Sänger nicht genug verdiente. Ich musste in der Zeit mit ansehen, wie Männer ertrunken sind”.

Der kanadische Swing-Star kämpft zäh gegen das ihm schon lange anhaftende Softie-Image. “Mag sein, dass einige Männer nur widerwillig von ihren Freundinnen in meine Konzerte mitgeschleppt werden. Doch am Schluss habe ich sie meist für mich gewonnen. Sie erkennen: Dieser Bublé ist total normal. Einer, mit dem man Bier trinken und über Sport fachsimpeln kann.”

Fotos: Warner Music