Dienstag, 20. Dezember 2011, 14:16 Uhr

Rea Garvey kritisiert Kollegen: "Die behandeln Teilnehmer wie Dreck"

Hamburg. Der irische Musiker Rea Garvey (38) hat scharfe Kritik an den zahlreichen Talenteshows im deutschen Fernsehen geübt.  “Andere Shows machen die Künstler zum Affen. Die behandeln die Teilnehmer wie Dreck und nutzen sie aus, um Geld zu verdienen”, sagte er in einem Interview mit dem Magazin ‘Prinz’.

Rea Garvey ist derzeit selbst Jury-Mitglied in der ProSieben-Castingshow “The Voice of Germany”. Die sei jedoch keine Casting- sondern eine Musikshow, bei der den Teilnehmern geholfen werde, erklärte Garvey den Unterschied.

Angst vor einem Scheitern als Solo-Künstler hat Garvey nach eigenen Worten übrigens nicht. Er sagte dazu: “Ich habe jahrelang in Kneipen gespielt. Und ich habe keine Angst, das wieder zu tun. Ich lebe Musik, und gerade deswegen war es auch so wichtig, diese Platte zu machen. Ob sie von den Menschen da draußen gemocht wird, kann man nicht lenken.”

Nach elf Jahren hatte sich die Band Reamonn getrennt. Garvey veröffentlichte vor kurzem sein Album “Can´t Stand The Silence”.

Auf der Konzert-Tour werden Fans jedoch vergeblich auf alte Reamonn-Songs hoffen. “Es ist schön, die anderen Lieder für eine Weile nicht zu spielen. Es ist kein Reamonn-Konzert, sondern ein Rea-Garvey-Konzert”.

Foto: Nela König/Universal