Donnerstag, 22. Dezember 2011, 15:49 Uhr

Meryl Streep: Die jüngeren Kollegen sind oft sehr eingeschüchtert

Los Angeles. Hiollywoodstar Meryl Streep (62) gab jetzt zu, dass sie gar nicht so perfekt ist, wie sie scheint. Die Schauspielerin offenbarte, dass ihre jüngeren Co-Stars sich oft eingeschüchtert fühlen, wenn sie sie das erste Mal treffen.

Aber nach einer Weile entspannen ihre jüngeren Kollegen, weil sie merken, dass die Hollywood-Dame auch Fehler macht, wie jeder andere auch.

“Ich kann eine Befangenheit spüren. Das ist eine unsichtbare Sache, die im Raum schwebt. Man muss das erst ansprechen und loswerden, bevor man mit der Arbeit beginnen kann. Für gewöhnlich ist es so, dass sich jeder entspannt, wenn ich zum ersten Mal meinen Text vergesse. Das passiert in letzter Zeit oft und dann entspannt sich jeder und merkt: ‘Oh, sie ist gar nicht so toll’.”

Die Hollywood-Veteranin bedauert es zudem, dass jungen Schauspielerinnen nicht so interessante Rollen angeboten würden, wie die, die sie spielen darf. “Von ‘Der Teufel trägt Prada’ bis zu ‘Mamma Miaa!’ ist es eine sehr weitgefächerte Bandbreite. Vielleicht kommt das daher, dass sie einfach nicht wissen, was sie mit mir machen sollen”, scherzt sie. “Es macht wirklich Spaß. Die jungen Mädchen tun mir leid, denn diese Rollen sind nur durchschnittlich. Eine nach der anderen. Sie sind nicht voneinander zu unterscheiden”, beklagt sie.

Foto: wenn.com