Donnerstag, 22. Dezember 2011, 23:34 Uhr

Rihanna: Kleiner Skandal in niederländischem Schmierblatt

Amsterdam. Schon das zweite Mal in diesem Monat musste sich Rihanna (23) rassistisch beschimpfen lassen. Nachdem sie vergangenen Sonntag von einem Hotelgast in Portugal übel angegangen wurde, ist die Sängerin jetzt richtig sauer, weil das niederländische Magazin “Jackie” sie als “Niggabitch” bezeichnete.

Das ließ sich die temperamentvolle 23-jährige allderdings nicht bieten und feuerte per Twitter hart zurück: “Ich hoffe ihr versteht Englisch, denn euer Magazin ist armselig. Meiner Meinung nach seid ihr respektlos und einfach nur verzweifelt. Anscheinend habt ihr keine echten, zivilisierten Nachrichten, die ihr drucken könnte.”

Aber das wars noch nicht! “Um jemanden zu erniedrigen, habt ihr da zwei Wörter zusammen gesetzt, die absolut keinen Sinn ergeben. Nigga Bitch?! Beim allem Respekt, im Namen meiner Rasse, hier sind meine zwei Wörter für euch: FUCK YOU!!!*.

Die Chefredakteurin des Magazins entschuldigte sich bei Rihanna über Twitter: “Der Autor des Textes wollte nichts Böses. Die Headline des Artikels sollte ein Scherz sein. Natürlich war es ein äußerst schlechter Scherz, den ich als Chefredakteurin irgendwie übersehen habe.” Sie fügte hinzu: “Ich hoffe, ihr glaubt mir alle, dass keinerlei rassistisches Motiv hinter diesen unglücklichen Wortwahl steckt.”

“Niggabitch” war aber höchstwahrscheinlich nicht die einzige Bezeichnung, die Rihanna so wütend machte. In dem Artikel hieß es außerdem: “Sie hat einen Ghettoarsch und eine goldene Kehle.” Klingt jedenfalls auch nicht nach Scherz. Außerdem wurde behauptet, dass Rihanna aus Jamaika stamme, obwohl sie eigentlich aus Barbados kommt.

Gestern trat Chefredakteurin Eva Hoeke dann besser zurück. Da sie mit der Entschuldigung nichts erreichte und keine verzeihende Reaktion von Seiten der R&B-Sängerin kam, entschloss sie sich, mit dem Einverständnis Verleger Yves Gijrath, zu dem Schritt.

Rihanna hat bis jetzt nicht reagiert auf die Entschuldigung und äußerte sich auch nicht mehr zu dem Vorfall.

Foto: wenn.com