Freitag, 23. Dezember 2011, 11:51 Uhr

"The Voice of Germany": Die hier schafften es in die Live-Shows

Berlin. In der dritten Battleshow bei “The Voice of Germany” kämpften die Kandidaten gestern wieder ums Weiterkommen in die Liveshows. Insgesamt sehen 4,89 Millionen Zuschauer die vorletzte, dritte Battleshow. Diesmal brach sogar richtige Kampfstimmung unter den Sängern aus und es entstand eine Mischung aus bösen Blicken, starke Tanzeinlagen und Jubelstürmen der Zuschauer.

Eine heiße und energiegeladene Perfomance legten Vini Gomez (24) und Dominic Sanz (20) hin, mit der schnellen, rockigen Nummer “Dance With Somebody”. Beide sangen sich im Ring die Seele aus dem Leib aber nur einer konnte es weiterschaffen. Ihrem Coach Xavier Naidoo fiel die Entscheidung äußerst schwer, nahm dann aber Dominic mit in die Liveshows. Gänsehautfeeling und viel Emotionen zeigten die Schmusesänger Fanel Cornelius (36) und Benham Moghaddam (30, Foto oben). Nena schuf mit ihrer Songauswahl einen grandiosen Auftritt, der die Herzen der Zuschauer eroberte. Benham konnte mit seiner Leistung ein klein wenig mehr überzeugen und schaffte es eine Runde weiter.

Für einen platzte gestern der große Traum von einer Solo-Karriere. Ex-Sänger der einstigen ProSieben-Casting-Boygroup Overgound, Ken Miyao (25, Foto oben), sang mit seinem Kontrahenten Benny Fiedler (20) “Wonderful Life” von Hurts. Obwohl Ken eine fantastische, gesangliche Leistung ablieferte,wirkte es ein wenig so, als würde er sich stimmlich in den Vordergrund spielen wollen. Letztendlich schaffte es der smarte Benny weiterzukommen, unter anderem, weil Rea Garvey eine deutliche Weiterentwicklung erkennen konnte.

Auch bei den Frauen wurden gestern Abend wieder die Krallen ausgefahren. Mit der stimmgewaltigen Nummer “You Got The Love” von Florence and the Machine präsentierten Rotschopf Natascha Bell (21) und die fröhliche Shari Fanio (24) eine starke Interpretation des Dance-Klassikers. Irgendwie hatte man allerdings das leichte Gefühl, dass die beiden Mädels, sowohl persönlich als auch stimmlich nicht miteinander harmonierten.

Shari sagte Natascha mit großen Worten den Kampf an und versprach: “Ich haue Natascha weg.” Daraus wurde dann aber leider nichts, denn auch bei Shari entstand nach nur wenigen Tönen das Gefühl, dass sie für sich alleine sang. BossHoss trafen relativ schnell die Entscheidung, Natascha in die Liveshows mitzunehmen.

Nicht nur Ex-Boygroup Ken Miyao schaffte es gestern nicht weiter. Mit Laura Martin (32) scheiterte ein weiteres Talent, dass in der Musikwelt bereits etabliert ist. Eigentlich ist Laura Tänzerin des Dance-Projektes “Captain Jack”. Die gutaussehende Sängerin wollte es endlich mal alleine schaffen und sich einen Ruf als Solokünstlerin schaffen. Überraschenderweise konnte sie sich nicht gegen Max Kiesinger (23) durchsetzen. Die beiden lieferten allerdings einen absoluten Gänsehaut-Auftritt ab und Rea Garvey verglich das Duo sogar mit Tina Turner und Bruce Springsteen.

Den gesanglichen Höhepunkt und die Überraschung des Abends setzten die Macher von “The Voice of Germany” wieder einmal ans Ende der Battle-Show. Musicalsängerin Patricia Meeden (25), die gebürtige Irakerin Dilan Koshnaw (22) mit ihrem arabischen Flair und Mic Donet (31) mit seinem Soul-Charme brachten den Saal zum Kochen. Die drei sangen “It´s a Man´s World”. Xavier Naidoo hatte sich im Vorfeld genau überlegt, wie seine drei Kandidaten den Song performen sollten. Dilan sollte ihren Part im arabischen Stil singen, während Patricia und Mic mit gewohnt starken Stimmen ihren Teil beisteuerten. Vielleicht konnte sich Xavier einfach nicht entscheiden, wen von den beiden hübschen, talentierten Frauen er mitnehmen sollte. Nach langem Überlegen entschied er sich dann einfach für den Mann in der Gruppe. Mic Donet hat es in die Liveshows geschafft.

Folgende Kandidaten schafften es gestern in die Liveshows:

Team Xavier: Dominic Sanz (20), Max Kiesinger (23), Mic Donet (31)
Team Rea: Josef Prasil (20) , Benny Fiedler (20)
Team BossHoss: Natascha Bell (21), C. Jay (39)
Team Nena: Yasmina Hunziker (Foto oben), Benham Moghaddam (30)