Sonntag, 25. Dezember 2011, 8:56 Uhr

Daniel Craig findet sich für "Verblendung" perfekt besetzt

London. Daniel Craig ist überzeugt, dass seine Herkunft ihn für ‘Verblendung’ (u.a. mit Christopher Plummer) qualifiziert hat. Der Hollywood-Star mimt in der Filmadaption des schwedischen Thriller-Romans von Stieg Larsson den Journalisten Mikael Blomkvist. Craig ist überzeugt, dass er der Figur aufgrund seiner Herkunft gerecht werden konnte.

So stammt er aus dem Nordwesten Englands, der seiner Meinung nach viel mit Skandinavien gemeinsam hat. “Ich bin aus Großbritannien, wir haben sehr viel gemeinsam. Wir sind alle aus dem kalten Norden”, befindet der Schauspieler im Interview mit der ‘Sun’. “Dort kann es richtig kalt werden, es ist die längste Zeit des Jahres dunkel; wir sind deprimiert. Wir trinken dann gerne was, wir singen, wir erzählen uns Geschichten und erschrecken uns gegenseitig auch gerne mal zu Tode.”

Obwohl Rooney Mara, die neben Craig für den Streifen vor der Kamera stand, seine Herkunft nicht teilt, war der ‘James Bond’-Star von ihrer Arbeit beeindruckt. So sei sie in ihrer Rolle als tätowierte Hackerin Lisbeth Salander völlig aufgegangen. “Sie ist fantastisch in dieser Rolle. Ich war von ihrem Einsatz unglaublich beeindruckt”, schwärmt er von der Amerikanerin. “Bei ihrer Arbeit ging es nicht ums Leiden, sie ist einfach eingestiegen und hat es gemacht.” Dabei habe Mara das bei ihrer Darstellung der Romanfigur seiner Meinung nach den Nagel auf den Kopf getroffen, berichtet Craig. “Es war, als hätte man einen 15-jährigen Jungen, der die meiste Zeit mit schlechter Laune am Set herumläuft”, erinnert sich der 43-Jährige. “Für mich war es genau das, was Salander im Buch ausmacht.”
Verblendung‘ läuft am 12. Januar in den deutschen Kinos an. (Bang)